Leonhard Mennicken (* 1. September 1874 in Raeren; † 11. November 1969 ebenda) war ein deutsch-belgischer Bildhauer.
Leben Der Vater von Leonhard Mennicken war Steinhauer. Des Weiteren hatte er einen älteren Bruder. Schon als Kind zeichnete Leonhard Heiligenbilder. In Aachen machte er eine Bildhauerlehre und ging an die Kunstgewerbeschule Aachen. Anschließend bildete er sich bei Karl Krauß an der RWTH Aachen weiter fort und gründete 1899 sein eigenes Atelier in Aachen, welches er 1918 nach Raeren verlagerte.
Werke (Auswahl) Leonhard Mennicken schuf vor allem sakrale Kunstwerke, welche vor allem in der Eifel und im Rheinland vorzufinden sind, darunter:
1893: Steinrelief für die Kirche St. Remigius in Viersen 1902: Kreuzweg für die Kirche St. Peter und Pankratius in Konzen 1907: Hochaltar für die Kirche Groß St. Arnold in Arnoldsweiler 1922–1923: Gedächtnisaltar für die Kriegerkapelle in Eynatten zw. 1921 und 1932: Kruzifix, Bänke und Kriegeraltar für die Kirche St. Nikolaus in RaerenGeschichte der Pfarrkirche in Raeren 1932: Kriegerdenkmal in RaerenKriegerdenkmal in Raeren für die Opfer des Ersten Weltkrieges, Porträt auf worldwartours.be Kriegerdenkmal in der Sankt-Stephanus-Kirche in Walhorn zwischen 1933 und 1942: Restaurierung Altar und Tabernakel sowie Neuanfertigung der Statuten der Mutter Gottes und dem Heiligsten Herz Jesu aus französischem Sandstein für die Brigidakapelle im Eynatten-Berlotte 1961: Belle Croix
Weblinks
Rudolf Kremer: Raerener Seniorenwerkstatt: Wiederentdeckung des Bildhauers Mennicken, auf BRF-Nachrichten vom 18. März 2014 Frederic Schunk: Hommage an Leonhard Mennicken (mit Bild), auf BRF-Nachrichten vom 2. März 2015
Einzelnachweise
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