Pasquale Pozzessere (* 1957 in Lizzano) ist ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Leben Pozzessere brach sein Medizinstudium ab und arbeitete als Skriptboy bei Pupi Avati sowie als Regieassistent Francesco Masellis. Nach der Inszenierung einiger Kurzfilme (Altre voci, Le sirene di carta) legte er 1992 mit Verso sud seinen Spielfilmerstling vor, der Antonella Ponziani (die dafür mit einem Silbernen Band ausgezeichnet wurde) und Stefano Dionisi in einer düster werdenden Umwelt zeigte. Auch der Folgefilm, Padre e figlio, erhielt mit seinem Thema zweier verblendeter Seelen große Aufmerksamkeit. 1997 erneuerte Pozzessere seine Wahl starker Themen: Testimone a rischio erzählt vom angsterfüllten Leben des Augenzeugen Pietro Nava der Ermordung Rosario Livatinos.Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano. I Registi. Gremese Editore, Rom 2002, S. 345 Zwei Jahre darauf drehte er für das italienische Fernsehen die vierteilige Nachkriegsgeschichte La vita che verrà. 2005 wurde La porta delle 7 stelle in den Kinos gezeigt, eine mit schmerzhaften Opfern verbundene Suche nach einem abenteuerlichen Leben. Im Jahr darauf erfolgte eine Fernseh-Neuverfilmung von La provinviale. 2010 legte Pozzessere seine bislang jüngste Arbeit, Cocapop, vor.
Filmografie 1992: Verso sud 1993: Padre e figlio 1997: Augenzeuge in Gefahr (Testimone a rischio) 1999: La vita che verrà (Fernsehfilm, 4 Teile) 2005: La porta delle 7 stelle 2006: La provinciale (Fernsehfilm) 2010: Cocapop
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann