Elvio Porta (* 22. Mai 1945 in Vico Equense; † 26. Dezember 2016Addio a Elvio Porta, fu l’autore di “Mi manda Picone” e “Scugnizzi”) war ein italienischer Autor, unter anderem Drehbuchautor, und Filmregisseur.

Leben Porta war seit Beginn der 1970er Jahre als Theaterautor tätig und schrieb Stücke wie Masaniello, Jesus, O’Journo ’e San Michele, L’opera ’e muorte ’e fame und La perla, die nach Sprachstil und historisch-sozialem Kontext zeitgenössisch aktuell waren. Ab 1977 war er auch für Filmdrehbücher verantwortlich; für Regisseure wie Nanni Loy oder Lina Wertmüller verpackte er ähnliche Themen in dreimal mit einem Silbernen Band ausgezeichnete Skripte.

1988 wechselte er für den in Neapel spielenden Giallo Se lo scopre Gargiulo auf den Regiestuhl; kurz nach der Jahrtausendwende folgte die Fernsehserie Valeria medico legale. Seine Drehbuchtätigkeit nahm er nach langer Ruhepause (mit nur kurzen Unterbrechungen) erst 2010 wieder auf.Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano. I Registi. Gremese Editore, Rom 2002, S. 344/345

Filmografie (Auswahl) Regie 1988: Se lo scopre Gargiulo 2001: Valeria medico legale (Fernsehserie)

Drehbuch 1977: La mazzetta 1980: Café Express 1984: Picone schickt mich (Mi manda Picone) 1986: Camorra (Un complicato intrigo di donne, vicoli e delitti) 2013: Sono un pirata, sono un signore

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Drama Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Schriftsteller (Neapel) Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Mann