Lerchenberg ist ein Ortsteil des oberschwäbischen Marktes Erkheim im Landkreis Unterallgäu in Bayern.
Geographie Das Dorf liegt etwa anderthalb Kilometer nördlich von Erkheim und ist mit diesem über die Kreisstraße MN 13 verbunden, welche nördlich des Ortes verläuft.
Südlich befindet sich der Oberweiher, westlich das Waldstück Untere Halde. Die Flächen rund um den Weiler sind überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Südöstlich liegt der Rollenberg.
Geschichte Bei einem Ablassen des Oberweihers wurde ein spitzhackiges Beil mit gespickten Bahnen, einer geschliffenen Schneide und durchbohrten Hammer aus der Jungsteinzeit entdeckt. Dies deutet bereits auf eine sehr frühe Besiedelung des Bereichs hin.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Lerchenberg 1469 als Jörg Mangolt den Ort an Gerbhard Gäb verkaufte. Der Memminger Bürger Konrad Ott ließ 1500 ein Schloss erbauen. Im Jahre 1693 gehörten die niedere und hohe Gerichtsbarkeit zum Scheller’schen Viertel von Erkheim. Das Kloster Ottobeuren gelangte 1719 in deren Besitz.
Baudenkmäler Unter Denkmalschutz steht in dem Ort das ehemalige Schloss, siehe Liste der Baudenkmäler in Lerchenberg.
Ehemaliger Tierpark Von 1971 bis 1987 befand sich am Waldrand bei Lerchenberg ein privater Tierpark, auch Lerchenberger Zoo genannt, auf einem rund anderthalb Hektar großen Gelände. Neben vielen anderen Tieren waren auch Raubtiere, Schimpansen und Affen ausgestellt. Das Gelände mit den meisten Gebäuden () ist Stand 2021 noch vorhanden und befindet sich in Privatbesitz.http://www.zoo-ag.de/aufgeloest.htm
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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