mini|400px|Panoramaansicht des Steinbruchs
Der Steinbruch im Kothener Busch ist ein ehemaliger Steinbruch im Waldgebiet Kothener Busch im Stadtbezirk Barmen der bergischen Großstadt Wuppertal. Der Grauwackesteinbruch wurde aufgrund der aufgeschlossenen geologischen Felsformationen gemäß § 22 a LG Nordrhein-Westfalen als „Steinbruch – ehemals Grauwackebruch -“ aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder erdgeschichtlichen Gründen§ 22 a LG NRW als geologisches Naturdenkmal unter Schutz gestellt.Fachinformation 2.6.2 des Landschaftsplan Ost Regionaltektonisch befindet sich der Steinbruch auf dem Nordwest-Flügel des Remscheid-Altenaer Sattels.Karl-Heinz Ribbert: Geologie im Rheinischen Schiefergebirge, Teil 2 Bergisches Land, Krefeld 2012, ISBN 978-3-86029-935-7, S. 46f.
Im Steinbruch wurden die mächtigen, überwiegend nach Nordwest einfallenden Grauwacken der mitteldevonischen Brandenberg-Schichten am Übergang zu den fossilreichen Funkloch-Schichten abgebaut.Alexander Fuchs, Werner Paeckelmann: Erläuterungen zur geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern, Blatt Barmen Nr. 2721, Preußische Geologische Landesanstalt (Hrsg.), Berlin 1928, S. 66f Die unreinen Sandsteine, plattigen Grauwacken wechseln hier mit grauen Schiefern und wurden im Mitteldevon auf einem Schelf, im Übergangsbereich vom Land zum Flachmeer abgelagert.
Der Steinbruch liegt in zum Tal der Wupper ausgerichteter Hanglage auf ca. 320 m Höhe am südlichen Rand des Wohnquartiers Kothen. Naturräumlich ist der Steinbruch mit seinen Gesteinen Teil des Lichtscheider Höhenrücken i.e.S., der regional auch als Wuppertaler Südhöhen bezeichnet wird.
Siehe auch Liste von Steinbrüchen in Nordrhein-Westfalen
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Einzelnachweise
Kategorie:Naturdenkmal in Wuppertal Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Wuppertal Kategorie:Steinbruch in Nordrhein-Westfalen