Carl Christian Jönsson (* 3. Oktober 1870Reichsfilmkammerakte auf Deutsche Digitale Bibliothek; abgerufen am 2. Januar 2024 in Hamburg; † 5. Mai 1949 in Wembley, England) war ein deutscher Schauspieler.

Biografie Jönsson war in der Spielzeit 1911/1912 Mitglied des Ensembles an dem Bremer Schauspielhaus.Wilhelm Berner und Fritz Peters (Bremer Theater-Gesellschaft): 33 Jahre Bremer Schauspielhaus im Spiegel der Zeitkritik. Carl Schünemann Verlag, 1956, S. 424. Weiterhin sind Auftritte in der Spielzeit 1930/1931 am Berliner Lessing-Theater in Werner Ackermanns Flucht nach Shanghai in der Inszenierung von Max OphülsHelmut G. Asper: Max Ophüls. Eine Biographie. Arte-Edition. Bertz + Fischer Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-929470-85-3, S. 683. und im Dezember 1945 in William Shakespeares Hamlet am Deutschen Theater in BerlinRolf Rohmer (Hrsg.): Schriften zur Theaterwissenschaft, Band 3. Henschelverlag, Berlin 1964, S. 695 zu verzeichnen.

Ab dem Jahr 1923 wirkte Carl Jönsson in verschiedenen Filmproduktionen mit. So spielte er unter anderem 1923 in dem Stummfilm Friedrich Schiller unter der Regie des jungen Kurt Götz (Curt Goetz) mit Theodor Loos, Ilka Grüning und Paul Bildt, 1939 in Sensationsprozess Casilla Sensationsprozess Casilla auf Murnau Stiftung online; abgerufen am 1. Mai 2016 von Eduard von Borsody mit Heinrich George, Jutta Freybe und Albert Hehn und ebenfalls 1939 in Robert Koch, der Bekämpfer des Todes von Hans Steinhoff mit Emil Jannings, Werner Krauß und Hilde Körber.

Carl Jönsson verstarb am 5. Mai 1949 während einer Reise in Wembley, London Borough of Brent.Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 763.

Filmografie (Auswahl) 1923: Friedrich Schiller 1924: Die Bacchantin 1925: Der Liebeskäfig 1930: Zwei Krawatten 1931: Drei Tage Liebe 1935: Lady Windermeres Fächer 1935: Der junge Graf 1935: Krach im Hinterhaus 1935: Das Mädchen vom Moorhof 1937: Mein Sohn, der Herr Minister 1937: Heimweh 1938: Der Tag nach der Scheidung 1939: Sensationsprozeß Casilla 1939: Robert Koch, der Bekämpfer des Todes

Literatur Johann Caspar Glenzdorf (Hrsg.): Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed – Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961; ; S. 763.

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