mini|hochkant|Urszula Krupa, 2012 Urszula Irena Krupa (* 20. Oktober 1949 in Łódź) ist eine polnische Politikerin (LPR). Sie gehörte von 2001 bis 2004 dem Sejm in der IV. Wahlperiode an. Von 2004 bis 2009 und von 2016 bis 2019 war sie Mitglied des Europaparlaments.
Leben und Beruf Krupa studierte an der Medizinischen Akademie Lodź Medizin und schloss das Studium 1973 ab. Ab 1975 arbeitete sie als Assistenzärztin. Sie erwarb die Facharzttitel in den Bereichen Anästhesie (1977) und Reanimation (1984) und wurde an der Medizinischen Akademie Lodź im Bereich Mezinwissenschaften promoviert. Seit 1986 war sie dort als Assistenzprofessorin tätig. Seit 2001 war sie dort und ab 2002 an der neuen Medizinischen Universität Łódź als Oberassistentin im Bereich der Normalen und Klinischen Anatomie tätig.
Ein Postgraduierten-Studium absolvierte sie ab 1994 an der Journalistenschule von Radio Maryja im Bereich römisch-katholischer Journalismus. Ab 1995 moderierte sie dort eine medizinische Beratungssendung. Sie arbeitete auch für TV Trwam und Nasz Dziennik. 2003 wurde sie Dozentin an der Hochschule für Sozial- und Medienkultur in Toruń.
Politik Krupa war zunächst Mitglied der Liga Polskich Rodzin (LPR), für die sie bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 erfolglos zum Stadtrat von Łódź kandidierte. Bei der Parlamentswahl 2001 wurde sie für die LPR in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2026. 2003 wurde sie Vorsitzende der LPR in der Woiwodschaft Łódź. Bei der Europawahl 2004 wurde sie für die LPR in das Europäische Parlament gewähltErgebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9600. und gehörte dort der Allianz der Unabhängigen Demokraten in Europa an. Daraufhin schied sie aus dem Sejm aus.Nachricht in Monitor Polski 2004, Nr. 29, S. 1485. Im Europaparlament war sie Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter, im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit und in der Delegation für die Beziehungen zu Südafrika. 2006 verließ sie die LPR. Bei der Europawahl 2009 bewarb sie als parteilose Kandidatin auf der Liste der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) erfolglos um die Wiederwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2026.
Auch bei der Parlamentswahl 2011Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2026. und der Europawahl 2014Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2026. kandidierte sie jeweils erfolglos als parteilose Kandidatin für die PiS. Im Juni 2016 rückte sie für Janusz Wojciechowski, der zum Mitglied des Europäischen Rechnungshofs ernannt worden war, in das Europaparlament nach.Nachricht in Monitor Polski 2016, S. 587. Bei der Europawahl 2019 wurde sie nicht wiedergewählt und schied aus dem Parlament aus.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2026.
Weblinks
Biogram auf der Seite des Sejm
Einzelnachweise
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