mini|hochkant=2|Amplitude der M2-Partialtide in den Weltmeeren. In den amphidromischen Punkten ist die Amplitude null. Als Partialtiden werden in der Gezeitenkunde die einzelnen harmonischen Schwingungen bezeichnet, die in ihrer Überlagerung die periodisch wiederkehrende Grundlage des Gezeitengeschehens bilden. Die an einem Küstenpegel messbare Höhe von Ebbe und Flut wird letztlich noch zusätzlich z. B. durch Windstau vergrößert oder verkleinert. Beschrieben wird eine Partialtide durch die Amplitude und die Frequenz ihrer Schwingung.
Die vier wichtigsten Partialtiden die den größten Teil des gesamten Tidegeschehens ausmachen sind die halbtägigen Mond- und Sonnentiden und die eintägige Mond- und Deklinationstide. Die acht wichtigsten Partialtiden mit ihren Abkürzungen sind in folgender, nicht abschließenden Tabelle aufgeführt.
Bezeichnung Name M2 halbtägige Hauptmondtide S2 halbtägige Hauptsonnentide K1 eintägige Hauptdeklinationstide O1 eintägige Hauptmondtide N2 große elliptische Tide 1. Ordnung zu M2 K2 halbtägige Hauptdeklinationstide μ2 große Variationstide zu M2 P1 eintägige Hauptsonnentide
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Gezeitenrechnung
en:Tidal constituents