mini|Rekonstruierter Förderturm mit Holzverkleidung von Schacht 15 IIbis am Besucherbergwerk Bad Schlema.

Die Liste der Schächte des Bergbauunternehmens Wismut führt eine Auflistung der bekannten und nummerierten Schachtanlagen der AG/SDAG Wismut. Im Gegensatz zur im deutschen Sprachraum üblichen Praxis einer Benennung von bergbaulichen Objekten mit Namen war es bei der Wismut üblich, diese Anlagen fortlaufend zu nummerieren. Die Nummern der Schächte, aber auch von Stolln und anderer übertägig endender Grubenbaue, wurden unabhängig von sonstiger Selbständigkeit der Objekte und Betriebe zentral vergeben. In bestimmten Fällen erhielten Schächte, vor allem Blindschächte, mit einem Bezug zum Nachbarschacht dieselbe Nummer, ergänzt um ein nachgestelltesbis, einen Buchstaben oder einer römischen Ziffer. Das hochgestellt Wörtchen bis ist eine im russischen übliche Bezeichnung für eine Wiederholung. Im deutschen Sprachgebrauch ging dieses bis zunehmend verloren, sodass man in den Unterlagen heute häufig nur noch ein b findet. Die Nummernvergabe der Schächte war unabhängig von ihrer Nutzung als Förder-, Wetter- oder Blindschächte.

Ausgelassen in der nachfolgenden Liste sind Stolln und Schächte, die nur eine für das jeweilige Objekt relevante Nummer besaßen, sowie die ebenfalls mit Nummern versehenen Schürfe.

Tabelle der nummerierten Schachtanlagen