mini|hochkant|Gläsernes Kreuz von Thomas Kesseler in der Minoritenkirche Köln Thomas Kesseler (* 1956 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Architekt, Bildhauer und Maler.

Leben Thomas Kesseler besuchte die Folkwang Universität der Künste. Von 1975 bis 1981 studierte er Bildhauerei und wurde schließlich Meisterschüler bei Erwin Heerich.

1998 wurde er zum Professor für Farbe und Raum, künstlerische Grundlehre der InnenarchitekturAusstellung im Burgagfit in Alzey - Artikel bei Nexis, abgerufen am 24. Februar 2016 aus der Allgemeinen Zeitung. an die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold berufen.

Thomas Kesseler ist verheiratet und hat fünf Kinder. 2016 zog die Familie von Düsseldorf, wo sie lange gelebt hatte, nach Bad Hönningen. Dort hatte er einen historischen Winzerhof mit ehemaligem Hotel und zusätzlich einen Obstbauernhof aus dem 18. Jahrhundert unmittelbar daneben gekauft. Kesseler und seine Frau Jutta Kleinknecht sanierten die Gebäude in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerkern denkmalgerecht. In dem Bauernhof ist das Atelier eingerichtet.Rhein-Zeitung vom 4. November 2025. Abgerufen am 8. Mai 2026.

Kesseler ist Mitglied des Stadtrats von Bad Hönningen sowie Vorstandsmitglied des Heimatvereins und arbeitet mit seinen Fachkenntnissen bei der Stadtentwicklung und rund um den Denkmalschutz mit. Ein 2025 in Angriff genommenes großes Projekt des Vereins ist unter seiner Leitung die Sanierung des „Hohen Hauses“, des ältesten Hauses von Bad Hönningen, das dem Verein seit 1996 gehört und in dem er im Jahr 2000 ein Heimatmuseum einrichtete.Rhein-Zeitung vom 22. Oktober 2025. Abgerufen am 8. Mai 2026.

Ausstellungen

1977 „Körper, Farbe, Gestik“ | Kölnischer Kunstverein, Köln 1978 „Klasse Heerich“ | Kunstmuseum, Kranenburg 1980 „Perspektiven II“ | Kunsthalle, Düsseldorf 1984 „Im Mittelpunkt Kunst“ | Westf. Landesmuseum, Münster 1985 Bauhütte | Kunsthalle, Düsseldorf 1986 Einzelausstellung | Melodrom, Frankfurt 1987 „Förderpreis Ausstellung“ E | Westf. Kunstverein, Münster 1989 Einzelausstellung | Atelier und Galerie Kollektiv, Wuppertal 1990 Einzelausstellung | Kunstpalast, Düsseldorf 1990 „Förderpreis NRW“ | Sammlung NRW, Düsseldorf 1991 „Villa Massimo Stipendiaten“ | Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen 1991 „Ort und Platz“ | Biennale, Venedig, I 1995 Einzelausstellung | Museum Morsbroich, Leverkusen 1996 „Papier“ | Kunstmuseum, Düsseldorf 1997 Einzelausstellung | Zeughaus, Herisau, CH 1998 Einzelausstellung | Kunstverein, Krefeld 2000 „Trilogie der Orte“ | Stadtmuseum, Naumburg 2002 Einzelausstellung | Kunstverein, Lüdinghausen 2004 „Farbe als Farbe“ | Karl-Ernst Osthaus Museum, | Hagen 2007 „Farbe“ | Kestner Museum, Hannover 2010 „Im Fokus der Moderne“ | Deutsches Glasmalerei-Museum, Linnich 2012 „Ein Meer von Blau“ | Rauminstallation | K.I.C.K. Bochum 2014 Burg Alzey 2017 Schloss Lüdinghausen, Lüdinghausen sowie vertreten durch die Galerie Beck und Eggeling, Düsseldorf

Literatur H. G. Saur: Allgemeines Künstlerlexikon Kirchplatz St. Don Bosco Velbert: Platzgestaltung und Plastiken von Thomas Kesseler / Thomas Kesseler: Kunst und Kirche, Bd. 2000 (2000), S. 228–229. Taufkapelle St. Joseph Oberhausen: Bilderzyklus von Thomas Kesseler / Thomas Kesseler. – In: Kunst und Kirche, Bd. 2000 (2000), S. 226–227. Ute Becker-Kesseler, Thomas Kesseler: Räume; Dialog von Kunst und Architektur, 1984–2000. Projekttexte: Jutta Kleinknecht ... Wasmuth, Tübingen [u. a.] 2002.

Weblinks

Vita auf der persönlichen Website von Thomas Kesseler Sabine Nitsch. Was Künstler Thomas Kesseler nach Bad Hönningen zog. Rhein-Zeitung, 4. November 2025.

Einzelnachweise

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