Der arme Hartmann war ein Laienprediger aus dem 12. Jahrhundert, der vermutlich aus einer rheinischen oder thüringischen Adelsfamilie stammte.
Von ihm ist Di rede des geloubin bzw. rede ... von deme heiligen gelouben überliefertVgl. Dorothea Klein: Mittelalter. Lehrbuch Germanistik. Mit 17 Abbildungen. Stuttgart 2006, S. 104., eine 3800 Verse umfassende Dichtung. Das Werk gehört neben den Schriften des Heinrich von Melk zu den wichtigsten der asketischen Literatur seiner Zeit. Es enthält eine Zusammenfassung der christlichen Glaubenslehre nach dem nicaeno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis, dessen Artikel den einzelnen Abschnitten in lateinischer Sprache vorangestellt sind. Ein ihm zugeschriebenes Gedicht vom Antichrist ist nicht mehr erhalten.
Literatur Di rede des geloubin als Transliteration und Transkription im Deutschen Textarchiv
Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zu Gegenwart. Band 1 A–K. Bibliographisches Institut Leipzig 1967, S. 515.
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Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur des Mittelalters Kategorie:Literatur (12. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Mittelhochdeutsch) Kategorie:Christliche Literatur Kategorie:Katholischer Theologe (12. Jahrhundert) Hartmann, Der arme Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 12. Jahrhundert Kategorie:Mann