Das Grazer Tagblatt war eine österreichische Tageszeitung, die zwischen 1891 und 1919 in Graz erschien. Sie führte ab 1897 den Nebentitel Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer.

Geschichte Politisch war das Grazer Tagblatt dem großdeutschen Lager zugehörig, wobei die Zeitung das deutschliberale Segment abdeckte und als „eher fortschrittlich ausgerichtet“ galt, im Gegensatz zum völkisch-radikalen Grazer Wochenblatt.Heidemarie Uhl: Kulturelle Strategien nationaler Identitätspolitik in Graz um 1900. In: Johannes Feichtinger, Peter Stachel (Hrsg.): Das Gewebe der Kultur. Kulturwissenschaftliche Analysen zur Geschichte und Identität Österreichs in der Moderne. Studienverlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2001, S. 83–103, hier S. 84.

Fortsetzung des Grazer Tagblatts war das Neue Grazer Tagblatt.Helmut W. Lang (Hrsg.): Österreichische Retrospektive Bibliographie (ORBI). Reihe 2, Band 2, 2003, S. 314.

Persönlichkeiten Chefredakteure Hermann Kienzl, 1897–1904

Literatur Helmut W. Lang (Hrsg.): Österreichische Retrospektive Bibliographie (ORBI). Reihe 2: Österreichische Zeitungen 1492–1945. Band 2: Helmut W. Lang, Ladislaus Lang, Wilma Buchinger: Bibliographie der österreichischen Zeitungen 1621–1945. A–M. Bearbeitet an der Österreichischen Nationalbibliothek. K. G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-23384-1, S. 314.

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