Es gibt mehrere Konzeptfahrzeuge und Studien, die vom Automobilhersteller Volkswagen AG unter der Marke Volkswagen vorgestellt wurden.

Konzeptautos mit existierenden Seriennachfolgern 1994: VW concept 1 → New Beetle

Der Concept 1 ist eine 1994 vorgestellte Studie, deren Design den VW Käfer nachahmte. Aufgrund einer überaus positiven Resonanz und zahlreichen Anfragen wurde der Concept 1 zum VW New Beetle weiterentwickelt und ab 1998 vermarktet.

1999: VW concept D → Phaeton mini|Concept D

Er wurde erstmals auf der IAA 1999 in Frankfurt am Main vorgestellt. Aus diesem Konzept wurde später der VW Phaeton.

2000: VW AAC → Touareg

Der AAC (Advanced Activity Concept) ist eine Studie eines luxuriösen Pick-ups, der 2000 auf der Detroit Motor Show präsentiert wurde. Nicht als Pick-up, sondern als normaler SUV wurde daraufhin der VW Touareg beschlossen. Die Studie besitzt einen 313 PS starken V10 TDI-Motor mit Allrad-Antrieb.

2002: VW 1L – das Ein-Liter-Auto → XL1 mini|1L

Das Ein-Liter-Auto ist eine Studie von Volkswagen für ein Niedrigenergiefahrzeug, das im Jahr 2002 in einer publikumswirksamen Probefahrt nur 0,89 Liter auf 100 km verbrauchte. 2009 folgte eine weitere Studie VW L1 und 2011 eine Vorserie als XL1. Die darauf basierende Kleinserie des VW XL1 wurde 2014 bis 2016 gebaut.

2006: VW concept C → Eos mini|Concept C

Das Konzept C ist ein mittelgroßes Cabriolet, das ebenfalls 2006 auf der Genfer Auto-Salon in seriennaher Form präsentiert wurde. Auf dieser Studie basiert der VW Eos, der Nachfolger der Golf-Cabrios. Der Eos ist zwischen Golf und Passat angesiedelt. Angetrieben wird die Studie von einem 110 kW / 150 PS starken FSI-Motor. Das Fahrzeug ist 4,41 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,43 Meter hoch.

2006: VW concept A → Marrakesh → Tiguan mini|Concept A

Auf dem Genfer Auto-Salon 2006 als VW concept A vorgestellt, kam das Kompakt-SUV auf Basis des VW Golf im Herbst 2007 auf den Markt. Als Name kursierte zuerst Marrakesh. Über den Namen des Fahrzeugs stimmten im Juli 2006 die Leser der Zeitschrift Auto Bild ab. Als Favorit setzte sich der Name Tiguan gegen Nanuk, Namib, Rockton und Samun durch. Die Premiere des Serienfahrzeugs fand bei der Internationalen Automobil-Ausstellung 2007 in Frankfurt am Main statt. Das Fahrzeug ist eine Kreuzung zwischen einem Coupé und einem Crossover-SUV. Er wird von einem I4 Twin-Charger (TSI) Motor angetrieben, der insgesamt rund 150 PS leistet.

2006: VW Iroc → Scirocco III mini|Iroc

Vorgestellt wurde die Studie 2006 auf der Pariser Mondial de l’Automobile; 2008 erschien erneut ein Sportcoupé auf Basis der Golf-Technik mit dem Namen VW Scirocco auf dem Markt.

2007: VW up! mini|VW UP! auf der IAA 2007

Das Konzept für den viersitzigen Kleinstwagen VW up! wurde auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2007 in Frankfurt am Main vorgestellt. Der Motor befand sich im Heck, wodurch auf einen Kühlergrill in der Front verzichtet werden konnte, was Parallelen zum VW Käfer erkennen ließ. Zentrales Element des Cockpits war ein Touchscreen mit Näherungssensorik, über den Navigationssystem, Radio, Klimaanlage und Bordrechner bedient werden, wodurch auf eine Vielzahl an Schaltern verzichtet werden konnte.„Smartes Warm-up!“, Auto Bild, 10. September 2007

2011 wurde die Produktion unter seinem Konzeptnamen VW Up aufgenommen.

2008: VW RPU (Robust PickUp) → Amarok mini|Studie des VW Robust Pickup

Der VW RPU wurde als Robust Pickup auf der Nutzfahrzeug IAA 2008 in Hannover vorgestellt. Der Verkauf startet als VW Amarok im Dezember 2009 zunächst nur in Südamerika, Herbst 2010 auch in Europa.

2008: VW Scirocco Studie R Der VW Scirocco Studie R verfügt über einen 2-Liter-TSI-Motor mit 270 PS. Seit 2009 wird der Scirocco R in Serie gebaut.

2008: VW Touareg „North Sails“ Der VW Touareg „North Sails“ zeichnet sich durch eine besondere Innenausstattung und diverse Logos und Schriftzüge des gleichnamigen Segelherstellers aus. Der Touareg „North Sails“ wurde in Serie gefertigt und war das letzte Sondermodell des Touareg I. Die Studie wurde 2008 auf der Travemünder Woche vorgestellt.

2009: VW L1 – das Ein-Liter-Auto → XL1

Der L1 ist eine Weiterentwicklung des 1L aus dem Jahr 2002. 2011 gab es eine Vorserie als XL1. Die darauf basierende Kleinserie des VW XL1 wurde 2014 bis 2016 gebaut.

2009: VW Polo BlueMotion

Neben dem fünftürigen Serienmodell des Polo V wurde auf dem Genfer Auto-Salon im März 2009 auch das Konzeptfahrzeug Polo concept BlueMotion präsentiert. Die Serienversion des Polo V BlueMotion wurde im September 2009 auf der IAA in Frankfurt am Main vorgestellt und kann seit dem 14. Dezember 2009 bestellt werden.

2009: VW e-Up

Der e-Up ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto.

2011: VW XL1 – das Ein-Liter-Auto → XL1

mini|Volkswagen XL1 Der XL1 ist eine Weiterentwicklung des L1 aus dem Jahr 2009 und ist als Vorserie zu betrachten. Die Kleinserie des VW XL1 wurde 2014 bis 2016 gebaut.

2011: VW Cross Up mini|Cross Up Der Cross Up ist ein Kleinstwagen in Offroad-Optik. Er ist einige Millimeter höhergelegt als der normale Up. Er war eine von sechs Studien des VW Up auf der IAA 2011.

2011: VW eco Up Der eco Up ist ein Kleinstwagen mit Erdgasantrieb. Er war eine von sechs Studien des VW Up auf der IAA 2011.

2013: VW CrossBlue → Atlas

Der CrossBlue ist ein SUV. Er ist ein Diesel Plug-in-Hybrid mit elektrischer Kardanwelle mit 2,1 l Verbrauch auf 100 km. Er gab gemeinsam mit dem 2015 vorgestellten VW Cross Coupé GTE einen Ausblick auf den VW Atlas. Er wurde auf der Detroit Auto Show 2013 vorgestellt.

2014: VW T-Roc

Der T-Roc ist ein kompakter SUV mit einer Länge von 4,18 Metern. Er wurde auf dem Genfer Auto-Salon 2014 vorgestellt.

2015: VW Cross Coupé GTE → Atlas

Der Cross Coupé GTE ist ein SUV. Er gab gemeinsam mit dem 2013 vorgestellten VW Crossblue einen Ausblick auf den VW Atlas. Er wurde auf der Detroit Auto Show 2015 vorgestellt.

2015: VW Sport Coupé Concept GTE → Arteon

Der VW Sport Coupé Concept GTE war ein Hybrid-Coupé. Er wurde auf dem Genfer Auto-Salon 2015 vorgestellt. Er gab einen Ausblick auf den VW Arteon.

2015: VW C Coupé GTE → Phideon

Der VW C Coupé GTE war Hybrid-Coupé. Er wurde auf der Shanghai Autoshow 2015 vorgestellt und gab einen Ausblick auf den nur in China erhältlichen VW Phideon.

2016: VW T-Prime Concept GTE → Touareg III

Der T-Prime Concept GTE ist ein SUV mit einer Länge von 5,07 Metern. Die Hybridstudie wurde 2016 auf der Auto China vorgestellt und gibt einen Ausblick auf dem Touareg III.

2016: VW T-Cross Breeze → T-Cross/T-Roc Cabrio

mini|T-Cross Breeze Der T-Cross Breeze ist ein kleines Cabrio-SUV auf Basis des T-Roc mit einer Länge von 4,13 Metern. Er wurde 2016 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt.

Konzeptautos mit möglichen oder geplanten Seriennachfolgern

2016: VW Budd-E mini|links|Budd-E Der Budd-E ist ein Minivan mit Elektroantrieb und einer Reichweite von 533 km. Die Studie ist das erste Auto auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB). Darüber hinaus bewegt sich die Studie im Internet der Dinge. So soll zum Beispiel das Auto mit dem Zuhause vernetzt sein. Wer in den Budd-E einsteigt, soll persönlich von einem Avatar begrüßt werden. Über dem Sitz gibt es außerdem eine individuelle Ambiente-Beleuchtung. Die Studie soll die Alltagssprache der Passagiere verstehen und verfügt über eine Stimmerkennung. Außerdem sollen Paketdienste mit Hilfe eines digitalen Schlüssels Pakete in ein speziell dafür vorgesehenes Fach abladen. Das Fahrzeug besitzt eine Länge von 4,60 Metern. Er wurde 2016 auf der CES vorgestellt.

ID.-Familie mini|I.D., I.D. Vizzion und I.D. Buzz (v. l. n. r.)

Die I.D.-Familie (Schreibweise wurde später in ID. geändert) wurde 2016 begonnen. Sie soll die Marke neu definieren und einen Ausblick auf eine zukünftige vollelektrische und autonom fahrende Modellpalette bieten. Die Serie besteht bislang aus vier Studien verschiedener Klassen. Allen gemein ist eine Reduzierung der Bedienelemente im Innenraum und eine neue Designsprache mit scharfen Kanten und ohne Kühlergrill.

Das Kürzel ID steht auf Deutsch für Intelligentes Design.

2016: VW ID. → ID.3 mini|links|ID. (IAA, Sept. 2017)

2016 stellte VW auf dem Pariser Autosalon den VW ID. vor, ein Elektroauto mit einer Reichweite von bis zu 600 km. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 140-kW-Heckmotor. Das Fahrzeug hat eine Länge von 4,10 Metern und basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB).

Die Serienversion des ID. heißt ID.3 (Der Planungsname war NEO.) und kam im September 2020 auf den Markt. Die Vorverkaufs-Phase für den Kauf einer limitierten Starter-Edition namens VW ID.3 1ST in drei verschiedenen Varianten ab knapp unter 40.000 Euro begann am 8. Mai 2019.ID.3 1st: Volkswagen fürs Elektroauto-Zeitalter mit großer Reichweite. cleanthinking.de vom 8. Mai 2019. Die offizielle Vorstellung fand am 9. September 2019 auf der IAA in Frankfurt statt.

2017: VW ID. Buzz mini|ID. Buzz auf der IAA 2017

2017 stellte VW auf der NAIAS den ID. Buzz vor, ein Elektro-Microbus mit einer Reichweite von bis zu 600 km. Angetrieben wird das Fahrzeug von zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 271 kW (369 PS). Das Fahrzeug ist 4,94 Meter lang und basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB).

Das namensgleiche Serienmodell VW ID. Buzz wurde im März 2022 vorgestellt. Es ist 4,71 Meter lang und wird zunächst von einem 150 kW (204 PS) starken Heckmotor angetrieben.

2017: VW ID. Crozz → ID.4/ID.5

mini|links|ID. Crozz auf der IAA 2017 Auf der Shanghai Auto Show im April 2017 präsentierte VW den ID. Crozz als drittes Mitglied der ID.-Familie. Der Crossover basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) und hat eine Reichweite von bis zu 500 km. Der 225 kW (306 PS) starke Elektromotor beschleunigt die Studie in unter sechs Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h elektronisch begrenzt. Das Fahrzeug ist 4,63 Meter lang. Auf der IAA im September 2017 präsentierte VW einen weiterentwickelten und seriennahen I.D. Crozz. Die technischen Daten haben sich nicht verändert.

Die Serienversion ID.4 wurde am 3. März 2020 vorgestellt und erschien Anfang 2021.

Auch dem Serienmodell ID.5 liegt der ID.Crozz zugrunde. Es wurde am 3. November 2021 offiziell vorgestellt und soll ab Anfang 2022 erhältlich sein.

2018: VW ID. Vizzion → ID.7 mini|ID. Vizzion auf der IAA 2019 Auf dem Genfer Auto-Salon 2018 wurde die Familie um eine Fließhecklimousine ergänzt. In Aussehen und Antrieb ähnelt sie sehr dem Crozz, soll jedoch ausschließlich vollautonom (Level 5) fahren und verzichtet deshalb ganz auf klassische Bedienelemente.

2018: VW ID.R

2018 produzierte VW eine als ID.R bezeichnete Motorsportversion. Mit ihren verschiedenen Varianten stellte VW mehrere Strecken- und Geschwindigkeitsrekorde auf kurvigen und meist bergigen Strecken in USA, GB, D und China auf.

2019: VW ID. Buggy mini|ID. Buggy bei der Premiere in Genf Auf dem Genfer Auto-Salon 2019 wurde die Familie um ein Buggy ergänzt, das an den VW-Buggy angelehnt ist.

2019: VW ID. Roomzz → ID.6 mini|ID. Roomzz auf der IAA 2019 VW stellte im Vorfeld der Auto Shanghai 2019 den SUV ID. Roomzz vor. Es ist ein vollelektrisches SUV mit einem Akku von 82 kWh und einer Reichweite bis zu 450 km nach WLTP. Zwei Motoren sorgen für Allradantrieb mit einer Leistung von 225 kW (306 PS) mit einer Beschleunigung von 6,6 s von 0 auf 100 km/h. Die Ladeleistung liegt bei 150 kW.VW enthüllt neues Elektroauto-SUV I.D. ROOMZZ. ecomento.de, 14. April 2019

Das Serienmodell ID.6 wurde am 17. April 2021 präsentiert und ist nur für den chinesischen Markt bestimmt.Ein Familien-SUV ist VWs bislang dickstes E-Auto. auto-motor-und-sport.de, 17. April 2021

2019: VW ID. Space Vizzion → ID.7 Tourer

Im Rahmen der LA Auto Show 2019 präsentierte VW den 4,96 Meter langen Kombi ID. Space Vizzion.Holger Wittich: VW ID. SPACE VIZZION. Der Elektro-Passat-Kombi. Auto Motor und Sport, 20. November 2019