Oberglauheim ist ein Ortsteil von Höchstädt an der Donau im Landkreis Dillingen an der Donau (Bayern).

Lage Das Pfarrdorf liegt gut zwei Kilometer nordnordöstlich von Höchstädt auf der Hochterrassenebene. Im Norden berührt der Nebelbach den Ort, ein Zufluss des Klosterbaches.

Geschichte Bodenfunde aus der Jungstein- und Bronzezeit bezeugen eine frühe Besiedlung des Gebietes. mini|hochkant|Kirche St. Oswald Der Ort wird um 1150 als Glaheim erstmals überliefert. Die Unterscheidung zwischen Ober- und Unterglauheim findet sich erstmals im Jahr 1259. Oberglauheim gehörte zur Vogtei Höchstädt und kam durch das konradinische Erbe im Jahr 1268 an das Herzogtum Bayern. Im Jahr 1505 kam der Ort an das neu gebildete Fürstentum Pfalz-Neuburg. Der Grundbesitz war sehr zersplittert, unter anderem hatten das Kloster Kaisheim, das Kloster Reichenau und das Kloster Ursberg Besitz im Ort.

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberglauheim im Rahmen der Gemeindegebietsreform nach Höchstädt eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

Katholische Filialkirche St. Oswald, im Kern aus dem 13./14. Jahrhundert Spätmittelalterliches Sühnekreuz am neuen Friedhof

Bodendenkmäler Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Höchstädt an der Donau

Literatur Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: Städte, Märkte und Gemeinden. In Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart. Herausgegeben vom Landkreis Dillingen an der Donau, 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S. 302–303.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dillingen an der Donau) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Höchstädt an der Donau Kategorie:Ersterwähnung 1150