mini|hochkant|Grabstätte auf dem Waldfriedhof Zehlendorf Hans Geber, vollständiger Name Hans Georg Emil Geber (* 1. März 1889 in Köln; † 20. Februar 1973 in Berlin-Wannsee),Standesamt Zehlendorf von Berlin, Sterbebuch 1973, Urkunde Nr. 581. Ancestry.com, Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874–1986. war ein deutscher Architekt.

Leben Geber war nach seinem Studium in München zunächst als Regierungsbaumeister in Ostpreußen und als Bauleiter eines Industrieunternehmens tätig. In Königsberg heiratete er 1922 Annemarie Heumann (1898–1993).Standesamt Königsberg/Preußen, Heirats-Neben-Register 1922, Urkunde Nr. 1042. Ancestry.com, Östliche preußische Provinzen, Polen, Personenstandsregister 1874–1945. Ab 1924 arbeitete er in Berlin als freischaffender Architekt. Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf er – seit 1951 zumeist in Zusammenarbeit mit seinem Partner Otto Risse (1898–1989) – in dieser Stadt bedeutende Beispiele der Nachkriegsmoderne, unter anderem auch für die Freie Universität Berlin.

Seine letzte Ruhestätte erhielt Hans Geber auf dem Waldfriedhof Zehlendorf (Abt. XVII W 511/Feld 058).

Bauten (alle in Berlin) 1934–1935: Eigenes Wohnhaus, Am Schlachtensee 132, 134 (Denkmalschutz) in der Landesdenkmalliste Berlin, abgerufen am 17. Juni 2025. 1936: Wohnhaus Pacelliallee 39 (Denkmalschutz) in der Landesdenkmalliste Berlin, abgerufen am 17. Juni 2025. 1952: Büro- und Geschäftshaus Bayer-Haus, Kurfürstendamm 178/179 (mit Risse)Haus Bayer. In: Bezirkslexikon auf berlin.de (Charlottenburg-Wilmersdorf); abgerufen am 7. Juli 2012. Hierzu auch Schulz: Nach dem Krieg baute man nüchtern und nützlich. In: Der Tagesspiegel. 12. Juli 2012. Roman Hillmann: Die erste Nachkriegsmoderne. 2011 1955: Hoechst-Haus, Hardenbergstraße 11 / Steinplatz 1 (mit Risse) 1956: Geschäftshaus der Hamburg-Mannheimer Versicherung, Kurfürstendamm 32 (mit Risse) 1958: Gebäude der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Berlin, Garystraße 21 (mit Risse) 1959: Gebäude der Juristischen Fakultät der Freien Universität Berlin, Van’t-Hoff-Straße 8 (mit Risse, Denkmalschutz) in der Landesdenkmalliste Berlin, abgerufen am 17. Juni 2025.Siehe auch . 1961: Stephanuskirche in Zehlendorf, Hochbaumstraße 78 (mit Risse) 1963: Gebäude für Anorganische und Analytische Chemie der Freien Universität Berlin, Fabeckstraße 34/36 (mit Risse) 1964: Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule, Heckerdamm 221 (mit Risse und Hans Bandel) 1967–1968: Neubau einer Stadtmissionskirche, Johanniterstraße 2 (mit Risse) 1972: Raiffeisenhaus, Ernst-Reuter-Platz 3–5 (mit Risse)Sehenswürdigkeiten: Ernst-Reuter-Platz. Berlin.de; abgerufen am 14. Juni 2017.

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1973 Kategorie:Mann