alt=Anne Mareen Rieckhof im Sommer 2022|mini|hochkant|Anne Mareen Rieckhof (2022)

Anne Mareen Rieckhof (* 19. April 1989 in Schwerin) ist eine deutsche Schauspielerin, Sprecherin, Schauspieldozentin, Theaterpädagogin und Regisseurin.

Sie ist die Urgroßnichte der österreichischen Schauspielerin Angelika Hauff.

Berufliche Entwicklung Die ersten schauspielerischen Schritte unternahm Anne Rieckhof am Schultheater ihrer Heimatstadt Schwerin in der Theatergruppe am Goethe-Gymnasium Schwerin (TaGGS) unter Leitung von Anne-Kathrin Holz im Jahre 1999.

Nach ihrer Diplom-Schauspielausbildung von 2008 bis 2012 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock gastierte Anne Rieckhof zunächst bei den 54. Gandersheimer Domfestspielen.

Von 2012 bis 2014 war sie erstmals festes Ensemblemitglied des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen. Dort wurde ihr zuletzt der Ulrich-Burkhardt-Förderpreis für ihre Interpretation der „Rose Bernd“ verliehen, der jedes Jahr vom „Meininger TheaterFreunde e. V.“ an herausragende junge Künstler des Meininger Theaters vergeben wird.

In den Spielzeiten 2014/15 bis 2016/17 war sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Coburg. im Schauspielensemble Coburg des Landestheaters Coburg Während dieser Zeit unterstützte sie die theaterpädagogische Arbeit und leitete eine Improvisationstheatergruppe. Seit 2020 studiert Anne Rieckhof berufsbegleitend Theaterpädagogik an der Theaterwerkstatt Heidelberg.

Mit einem Chansonabend startete sie 2016 erstmals vor einem größeren Publikum ihr musikalisches Engagement gemeinsam mit Dominik Tremel. Im Duo „Cirque Brûlé“ spielt, singt und konzipiert sie seitdem eigene Chansonabende zusammen mit dem Musiker.

Ab der Spielzeit 2017/2018 bis 2021/22 war Anne Rieckhof am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken engagiert und wurde 2022 für ihre Interpretation der „Frau von der Botschaft“ als beste Nachwuchsschauspielerin der KritikerInnenumfrage der Theater heute nominiert.

Im Frühjahr 2021 gründete sie das herzWERK Saarbrücken. Eine professionelle Spiel- und Energiewerkstatt im Herzen von Saarbrücken, in der sie eigene Herzensprojekte („Herzwerke“) erschafft und realisiert sowie anderen den Raum bietet, ihre Herzensprojekte umzusetzen.

Seit der Spielzeit 2022/23 arbeitet Anne Rieckhof freischaffend und gastierte unter anderem am Theater und Orchester Heidelberg, dem Pfalztheater Kaiserslautern, dem Saarländischen Staatstheater und dem Deutschen Theater Berlin.

Sie ist ebenso in Film und Fernsehen zu sehen, als auch als Sprecherin und Schauspieldozentin tätig. Seit dem Wintersemester 2022/23 hat sie den Lehrauftrag an der HfM-Saar für Schauspiel inne.

Filmografie (Auswahl) 2011: Hungrig nach Meer – Anne (Kurzfilm; Regie: Andreas Ehrig; Rostocker Schule) 2011: Von Wölfen und Menschen – Marie (Kurzfilm; Regie: Andreas Ehrig; Rostocker Schule) 2012: Freunde bleiben – Sie (Kurzfilm; Regie: Veronika Sawicki; FH Kiel) 2013: Maslowsche Bedürfnispyramide – Silvia (Kurzfilm; Regie: Norman Schenk) 2014: Leben – Katja (Kurzfilm; Regie: Stefan Bürkner; HFF Konrad Wolf) 2015: Ein Herz für Dich… (Kurzfilm; Beitrag für das SMS-Filmfestival 2015 zum Thema „Lovestory“; Regie: Anne Rieckhof) 2016: Meine Zeit (Kurzfilm; Beitrag für das Speedcasting im Rahmen des SNOWDANCE Independent Film Festivals; Idee und Umsetzung: Anne Rieckhof und Stefan Groß) 2017: TRAUMfactory – (Kurzfilm; Beitrag für das SMS-Festival 2017 zum Thema „Mein Traum“; Regie: Anne Rieckhof) 2018: Ministere d'Egalite (Werbespot; Regie: Marc Misman; Estragon Film) 2018: VIGO – Victoria (Serie; Regie: Tobias Kirschner, Philip Müller) 2019: Noch nie so glücklich (Kurzfilm; Beitrag für das SMS-Festival 2019 – Gewinner (Top 50); Idee und Umsetzung: Anne Rieckhof und Eva Kammigan) 2020: Mitbewohner gesucht! – Wanda (Serie; Regie: Jörn Michaely; HBK Saar) 2020: Die 4 Jahreszeiten des Robert K. – Frau K. (Kurzfilm; Regie: Julian Lippke; HBK Saar) 2020: Ein Festlicher Streit (Kurzfilm; Regie: Emily Dausend, Kate Dettweiler, Carl Recktenwald, Max Schumann; Saarländischer Rundfunk) 2020: Geschichten von Überall – Omas Geheimnis – Mutter (TV-Film (Reihe); Regie: Lydia Bruna; KiKA / Saarländischer Rundfunk) 2021: In Wahrheit – Unter Wasser – Schmuckverkäuferin – (TV-Film (Reihe); Regie: Miguel Alexandre; ZDF) 2022: Schlussklappe – Susanne (Spielfilm; Regie: Niclas Mehne) 2023: Mitbewohner*in gesucht – Wanda (Serie; Regie: Jörn Michaely, Saarländischer Rundfunk / ARD) 2025: Bruder, Liebe, Tod (Saarlandkrimi) - Dr. Valerie Reynier (Regie: Janis Rebecca Rattenni)

Theaterrollen (Auswahl) 2010: Ein Sommernachtstraum – Hermia – Volkstheater Rostock – Regie: Anu Saari 2011: Der Bär – Popowa – Hochschule für Musik und Theater Rostock – Regie: Matthias Stier 2012: Tartuffe – Dorine – Gandersheimer Domfestspiele – Regie: Christian Doll 2012: Ein Volksfeind – Petra Stockmann – Das Meininger Theater – Regie: Lars Wernecke 2013: Richards Korkbein – Rose von Lima – Das Meininger Theater – Regie: Matthias Kniesbeck 2013: Hamlet – Ophelia – Das Meininger Theater – Regie: Ansgar Haag 2014: Nach Jerusalem – Dagmar – Das Meininger Theater – Regie: Jan Steinbach 2014: Rose Bernd – Rose Bernd – Das Meininger Theater – Regie: Lars Wernecke 2014: King Arthur – Emmeline – Landestheater Coburg – Regie: Matthias Straub 2014: Zur schönen Aussicht – Christine – Landestheater Coburg – Regie: Konstanze Lauterbach 2015: Eisenstein – Erna Schatzschneider – Landestheater Coburg – Regie: Tilman Gersch 2015: Wie im Himmel – Lena – Landestheater Coburg – Regie: Matthias Straub 2015: Der Räuber Hotzenplotz – Großmutter/Fee/Unke – Landestheater Coburg – Regie: Thorsten Köhler 2016: Die Grönholm Methode – Fiona Bellinghausen – Landestheater Coburg – Regie: Alice Asper 2017: Schlafen Fische? – Jette – Landestheater Coburg – Regie: Birgit Eckenweber 2017: Katzelmacher – Gunda – Landestheater Coburg – Regie: Thorsten Köhler 2018: Bezahlt wird nicht! – Margeritha – Saarländisches Staatstheater – Regie: Johanna Wehner 2018: Peterchens Mondfahrt – Nachtfee – Saarländisches Staatstheater – Regie: Jean Renshaw 2019: Shakespeare in Love – Viola de Lesseps – Saarländisches Staatstheater – Regie: Bettina Bruinier 2019: Hexenjagd – Mary Warren – Saarländisches Staatstheater – Regie: Christoph Mehler 2019: Ada und ihre Töchter – alle Töchter – Saarländisches Staatstheater – Regie: Thorsten Köhler 2020: Kohlhaas – Ein Mann für jede Krise – Ottilie Fugger, Elsy Kohlhaas, Ruth Schmidt – Saarländisches Staatstheater – Regie: Bettina Bruinier 2020: Trüffel, Trüffel, Trüffel – Madame Malingear – Saarländisches Staatstheater – Regie: Julia Prechsl 2021: Puck träumt eine Sommernacht – Puck – Saarländisches Staatstheater – Regie: Alice Buddeberg 2021: Augen ohne Gesicht – Doktor, Christine – Saarländisches Staatstheater – Regie: Wilke Weermann 2022: Schöne Bescherungen – Belinda – Saarländisches Staatstheater – Regie: Till Weinheimer 2022: Der Weg zurück – Dawn 2 – Saarländisches Staatstheater – Regie: Christoph Mehler 2022: Verfahren (UA von Kathrin Röggla) – Die Frau von der Botschaft – Saarländisches Staatstheater – Regie: Marie Bues 2022: La Linea – Sie – Theater und Orchester Heidelberg – Regie: Florian Huber 2022: Stillleben (UA von Caren Jeß) – Die Fußnoten – Theater und Orchester Heidelberg – Regie: Tugsal Mogul 2022: Hinter verzauberten Fenstern – Elfe – Saarländisches Staatstheater – Regie: Katharina Schmidt 2023: Ophelias Schattentheater – Ophelia – Saarländisches Staatstheater – Regie: Birgit Eckenweber 2023: Schöne neue Welt – Lenina, Linda – Pfalztheater Kaiserslautern – Regie: Krzysztof Minkowski 2023: Gleißende Welt - Margaret Cavendish - Theater und Orchester Heidelberg - Regie: F. Wiesel 2024: Die Glücklichen und die Traurigen - Saarländisches Staatstheater - Regie: Thorsten Köhler 2024: Bezahlt wird nicht! - Theater und Orchester Heidelberg - Antonia - Regie: Philipp Löhle 2024: Stolz und Vorurteil* *oder so - Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz - Regie: Anne Gummich 2024: Tintenherz - Theater Erfurt - Meggie - Regie: Axel Brauch

Auszeichnungen (Auswahl) 2008: Hamlet.net – Preisträger: Theatertreffen der Jugend 2008: Hamlet.net – Ausstrahlung auf 3sat / ZDFtheaterkanal, Preisträger: LIEBE. MACHT: TOT(D) – Schüler spielen Shakespeare: Berliner Festspiele 2011: 1. Platz HMT – Interdisziplinär „Brüderchen, komm tanz mit mir…“ – Hochschule für Musik und Theater Rostock 2011: Der Meister und Margarita – Ensemblepreis – 22. Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender (PDF) 2014: Ulrich-Burkhardt-Förderpreis – Meininger TheaterFreunde e. V. am Südthüringischen Staatstheaters Meiningen 2014: Inszenierung des Jahres – „Rose Bernd“ – Meininger TheaterFreunde e.V. am Südthüringischen Staatstheater Meiningen 2015: 1. Platz der Jugendjury für „Fabian“, 33. Bayerische Theatertage Bamberg 2017: Gewinnerin mit dem Film TRAUMfactory (Regie: Anne Rieckhof) SMS 2017 / 35. Münchner Filmfest 2018: 1. Jurypreis, Preis der Stadt Jena, Hauptpreis: Goldene FILMthuer für TRAUMfactory bei den 14. Thüringer Kurzfilmfestival Jena 2019: 1. Publikumspreis für „VIGO“, 3. Saarländisches Filmemacher-Wochenende 2019: Sonderpreis „FANTEX“ für „TRAUMfactory“, 7. BFF Fiction 2020: 1. Publikumspreis für „Noch nie so glücklich“ (Regie: Anne Rieckhof), One Shot Festival Saarbrücken 2022: Nennung „Beste Nachwuchsschauspielerin“ KritikerInnenumfrage 2022, Theater heute 2023: Einladung AutorInnentheatertage 2023 mit „Stillleben“, Deutsches Theater Berlin

Weblinks

Website von Anne Rieckhof

Einzelnachweise

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