Margaret Kelley (* 27. April 1954 in Los Angeles, USA) ist eine amerikanische Malerin und Künstlerin, deren Malerei eine Fusion des Abstrakten Expressionismus ihrer Heimat mit dem europäischen Informel darstellt.Dr. Bernd Küster über Margaret Kelley
miniatur|Studio Margaret Kelley Leben 1978 absolvierte sie das Bachelor of Fine Arts mit Auszeichnung mit dem Nebenfach Germanistik an der California State University, Long Beach, Kalifornien.
1979 setzte sie ihr Studium an der Münchener Akademie der bildenden Künste im Rahmen eines akademischen Stipendiums der Rotary Graduate Fellowship fort.
Zurück in den USA absolvierte sie 1985 an der California State University unter dem Tutorium des renommierten Professors John Lincoln ihr Master of Fine Arts. Anschließend fand die erste große Einzelausstellung „Journey“ in Long Beach statt. In dem 8 Meter großen Bild, welches sich über die Ecken des Raumes erstreckte, setzte sich Kelley mit dem Begriff der Wahrheit, beeinflusst von den Arbeiten der Künstlergruppe Spur und von dem Philosophen Henri Bergson auseinander.
1987 erregte Kelley in Los Angeles Aufsehen mit einem monumentalen 100 Meter langen Auftragswerk, an dem sie monatelang arbeitete.http://margaret-kelley.com/de/espresso/homart-project.html The Homart Project - Los Angeles Out of the Shadow into the Light of L.A. - 1987 Das Bild „Out of the Shadow into the Light of L.A.“ ist eine Auseinandersetzung mit der europäischen Idee der schicksalhaften Vorherbestimmtheit, im Gegensatz zum amerikanischen Glauben an die Selbstbestimmtheit des Individuums. In der Folge dieses Projekts zeigte die renommierte Shoshana Wayne Gallery, Los Angeles, eine Einzelausstellung mit den Werken Kelleys.
Von 1987 bis 1994 arbeitete Kelley in einem Loft in Downtown Los Angeles und hatte in dieser Zeit regelmäßig Ausstellungen in Europa, unter anderem in der Kunsthalle Wilhelmshaven, der Gesellschaft für aktuelle Kunst – GAK, Bremen, und der Städtischen Galerie München.
Neben diversen Ausstellungen in Los Angeles, unter anderem in der Municipal Art Gallery, Barnsdall Park, Los Angeles, hatte Margaret Kelley 1999 eine Gastprofessur an der California State University, Long Beach, Kalifornien.
1991 erhielt Margaret Kelley ein Stipendium in Deutschland für das Atelierhaus Worpswede, wo sie mit dem ersten Zyklus der Werkgruppe „A Leap of Faith“ eine Arbeit begann, dessen Thema sie 20 Jahre lang beschäftigen würde.
Nach dem Stipendium in Worpswede kehrte Kelley für einige Jahre in ihre Loft in L.A. zurück, um 1994 nach Deutschland zurückzukehren und sich in Bremen in einem stillgelegten Pumpwerk aus der Zeit des Jugendstils ihr Atelier einzurichten.
1997 hatte sie einen Gastaufenthalt im Bellagio Center der Rockefeller Foundation, Bellagio, Italien, wo ein Zyklus von Monotypien entstand.
2005 war sie Artist-in-Residence der Stiftung Casa Zia Lina auf Elba in Italien. Margaret Kelley lebt und arbeitet heute in Bremen und Worpswede."Eine Amerikanerin im Norden Deutschlands" von Dr. Jürgen FitschenMargaret Kelley über den Zyklus "A Leap of Faith"Vita Margaret Kelly
Werke in Sammlungen Sammlung Homart Development Company, Los Angeles, Kalifornien Sammlung Tousche Ross Company, Century City, Kalifornien Sammlung Adriana Redevelopment Company, München Sammlung Deloitte & Touche, Los Angeles Sammlung der Kreissparkasse, Osterholz Sammlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung Sammlung des Willy-Brandt-Hauses, Berlin
Einzelausstellungen (Auswahl) 1985, Gallery B, Long Beach, Kalifornien, USA 1986, Shoshana Wayne Gallery, Los Angeles, Kalifornien, USA 1987, Gallery Werkstatt im Kunstblock, München 1988, Shoshana Wayne Gallery, Santa Monica, Kalifornien, USA 1989, Gallery Ipomal, Landgraf, Holland 1990, GalleryX, München 1991, Gesellschaft für Aktuelle Kunst – GAK, Bremen 1993, Städtische Galerie, Wilhelmshaven, Katalog 1993, Meppener Kunstkreis, Katalog 1995, Galerie Hübner-Nising 1995, Galerie X, München, Katalog 1996, Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel, Worpswede, Broschüre 1996, Galerie Anais, München 1997, Amerika Haus, München, Broschüre 1997, Paläontologisches Museum, München, Broschüre 1997, Städtische Galerie, Vilshofen, Broschüre 1997, „Open Art Festival“, Gallery X, München, Broschüre 1998, Galerie Klaus Braun, Stuttgart 2000, Galerie X, München, München, Broschüre 2000, Galerie im Forum Alte Werft, Papenburg 2001, Galerie im Körnerpark, Berlin 2001, Galerie X, München 2001, Hartmann und Noé Gallery, Berlin, Broschüre 2002, Galerie Hohmann, Hamburg 2002, „Open Art Festival“, Galerie Anais, München 2005, GIERIG Kunstprojekte, Baker & Mckenzie, Frankfurt, Katalog 2006, Galerie Anais, München 2006, Galerie Kreutzinger, Worpswede 2007, Galerie Keller, Mannheim 2007, Gallery Hart, Palm Desert, Kalifornien, USA 2007, Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel, Germany, Catalogue 2008, Gallery Cohrs-Zirus, Worpswede, Broschüre 2010, Städtische Galerie, Königen Christinen Haus, Zeven
Gruppenausstellungen (Auswahl) 1984, Wilhelm Morgner Haus, Soest 1987, Los Angeles Design Institute, Los Angeles, Kalifornien, USA 1987, Möbel als Kunstobjekt, Künstler Werkstatt, Städtische Galerie München, Katalog 1988, Downey Art Museum, Downey, Kalifornien, USA 1988, 2. Treuchtlinger Art Festival, Katalog 1988, Städtische Galerie Vigado, Budapest, Ungarn, Katalog 1989, Women’s Building, Los Angeles, Kalifornien, USA, 1989, Los Angeles Municipal Art Gallery, Barnsdall Park, Los Angeles, Kalifornien, USA, Katalog 1989, Kanagawa Perfectural Gallery, Kanagawa, Japan, Katalog (Printmaking) 1990, Haus der Kunst Museum, München, Katalog 1991, Städtische Galerie am Domhof, Zwickau 1992, „State of the Art 93“, Boston, Massachusetts, USA 1993, „Large Summer Exhibition“, Wasserburg/Inn, Katalog 1994, „The Large Exhibition Westfalia (NRW)“, Düsseldorf, Katalog 1994, „Herbst Salon“, Städtische Galerie Schloß Salder, Salzgitter, Germany, Katalog 1995, „Fünf ausgesuchte Künstler aus 30 Jahren Atelierhaus“, Altes Rathaus, Worpswede 1995, „Euroart“, European Artist Colonies, Brüssel, Belgien 1995, „Northwest Art“, 2. Preis, Printmaking, Städtische Galerie Wilhelmshaven, Germany 1999, „Das Weserufer 1800–2000“, Städtische Galerie Wilhelmshaven, Minden Museum, Museum Nordenham, Katalog 1999, „Worpswede Heute“, Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel, Worpswede 1999, „Sammlung der Sparkasse“, Osterholz-Scharmbeck 2000, „Sehnsucht nach Landschaft“, Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel, Worpswede, Katalog 2001, Gallery Hart, Carmel, Kalifornien, USA 2001, „Malerinnen Gestern und Heute“, Kunststiftung Friedrich Netzel, Worpswede 2002, „Herbstsalon“, Städtische Galerie Museum Schloss Salder, Salzgitter, Katalog 2002, „Zwanzig Jahre Galerie Anais“ (Ausgewählte Künstler), Galerie Anais, München 2003, „Eva and the Serpent“, Kunstverein Bad Salzdetfurth, Katalog 2006, „Zeitgenössische Künstler aus Korpswede“, Kultur Forum Museum Langenfeld 2006, „Drei zeitgenössische Künstler aus Worpswede“, Galerie Kreuztinger, Worpswede 2007, Frauenmuseum Bonn, Bonn 2008, Galerie Hockenheim, Hockenheim 2014, Galerie im Barn, Lohrhaupten, Spessart
Ausstellungskataloge „Journey, Margaret Kelley“, 1985, University Press „Möbel als Kunstobjekt“, 1987, Universitätsdruckerei und Verlag „The California Art Review“, 1989, Lez Krantz, American References, Onc. „Kunst 90“, Haus der Kunst München, 1990, „2. Treuchtlinger Kunsttage“, 1991 „A Collection of Fine Art“, 1991, Hyatt Regency, Scottsdale Arizona „Große Sommerausstellung“, 1992, Arbeitskreis 68 „Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf, 1994“, Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e. V. Düsseldorf „Book as Art VII, 1994, The National Museum of Women in the Arts“, Washington, D.C. „Margaret Kelley The Burden and the Leap-die Abschiedsbriefe“, 1995, Galerie X, München „Auswahl von den Bildern 1995–1996 von M. Kelley aus dem Zyklus A Leap of Faith, Solomon’s Song“, 1996, Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel „Open Art“, München, 1997, Initiative von Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst „Margaret Kelley, Bilder aus dem Zyklus A Leap of Faith“, 1997, Amerika Haus München „Margot’s Song Neue Bilder aus dem Zyklus A Leap of Faith“, 1997, Stadtgalerie Vilshofen „Margaret Kelley Leben und Vergehen -The River and its Shore“, 1997, Paläontologisches Museum München „Open Art München“, 1998, Initiative von Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst „Unter den Großen Himmels“, Donata Holz, 1999, Kreissparkasse Osterholz „Sehnsucht nach Landschaft“, 2000, Arbeitsgemeinschaft Worpsweder Kultureinrichtungen „Margaret Kelley A Leap of Faith: die Fortsetzung“, 2000, Galerie X, München „M. Kelley, The Burden + the Leap-die Abschiedsbriefe“, 2001, Galerie Hartmann + Noe, Berlin „Salon Salzgitter 2001“, Salzgitter, Neues aus Niedersächsischen Ateliers, Städtische Kunstsammlungen Salzgitter „Eva und die Schlange“, 2002, Kunstverein Bad Salsdetfurth e. V. „M. Kelley, Malerei aus 2004“, 2005, GIERIG-kunstprojekte, Frankfurt „Worpswede Aktuell“, 2005, Agenda Gruppe, „Kunst und Kultur“ der Gemeinde Worpswede „Salon Salzgitter“, 2006, Neues aus Niedersächsischen Ateliers, Städtische Kunstsammlungen-Salzgitter „17. Kunstmesse im Frauenmuseum“, 2007, Verlag Frauenmuseum „Paula, Grosse Hommage a Paula Modersohn-Becker“, 2007, Verlag Frauenmuseum „Auswahl der Klappbilder aus dem Zyklus A Leap of Faith“, 2007, Kunsthalle Netzel, Worpswede „Margaret Kelley, No More Than a Void“, 2008, Galerie Cohrs-Zirus, Worpswede
Einzelnachweise
Weblinks Website von Margaret Kelley Artikel in der Wümme-Zeitung vom 12. Juli 2013 Ausstellungsverzeichnis auf der Website der Galerie Anais
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