Abdullah Halis Dornbrach (* 5. Mai 1945 in Berlin-Charlottenburg) ist ein deutscher Sufi-Scheich des Mevlevi-Sufiordens und traditioneller islamischer Gelehrter.
Leben Dornbrach konvertierte im Februar 1965 zum Islam. Er hat Lehrbefugnisse (Idschza) der Sufiorden Naqschibendiyyaî, Rifaiiyya, Dscherrahiyya und Qaderiyya. Er unterhält in Trebbus, einem Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster im Land Brandenburg, eine traditionelle Tekke.Das Trebbuser „Pfötchenhotel“ kennt keine Zwinger. Lausitzer Rundschau, 18. Dezember 2010.
Die Erzählung A'mâk-ı Hayâl (Die Tiefe der Visionen) des osmanischen Autors Ahmed Hilmi (1865–1914), die um den Begriff Wahdat al-wudschūd aus der islamischen Mystik kreist, wurde von ihm ins Deutsche übertragen.
Siehe auch Nadschmuddin Kubra
Publikationen (Auswahl) Die Visionen des Aynali Baba von Ahmet Hilmi. Spohr Publishers, 1995, ISBN 9963-40-007-8.Buchvorschau, Auszug Meer der Lichter des Herzens – Mektubat-i Geylani. Institut für Islamstudien, 2003, . Über die Grundlagen des Weges und die Arbeiten und Aufgaben sowie das Verhalten der Derwische. Devran, Berlin 1987, . 40 Tage – 40 Geschichten. Inst. für Islamstudien, Sufi-Archiv, Trebbus 2003, ISBN 3-931494-48-9. Das Buch der Glückseligkeit. Nāṣir H̱usrau. BuS, Trebbus 2010, ISBN 978-3-931494-56-8. Unterweisungen des Abdulqadir al-Geylani. Deutsch von A.H. Dornbrach, vorgelesen von L. Harder. BuS, Trebbus 2010, ISBN 978-3-931494-58-2. (Hörbuch 2 CDs)
Weblinks Die Mevlevihane: Die Trebusser Mevlevihane. Mashihat des Kubrevi-Mevlevi Sufiordens, Mai 2016. Meike Dülffer: Der deutsche Scheich Abdullah Halis Dornbrach bildet in Trebbus tanzende Derwische aus: In 1 001 Tagen die Regeln des Sufismus studieren. Berliner Zeitung, 14. April 1998. Simone Wendler: Allah im Elbe-Elster-Land. Lausitzer Rundschau, 27. April 2013.
Einzelnachweise
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