Der Nord-Süd-Weg ist mit der Nummer 5 einer der 20 grünen Hauptwege.

Verlauf mini|Markierung an der Pankebrücke der Blankenburger Bahnhofstraße als Pankewanderweg

Der Nord-Süd-Weg führt 40 Kilometer längs durch Berlin, zunächst im Norden entlang der Panke zu deren Mündung in die Spree im Stadtzentrum. Getrennt wird dieser Teil als Pankeweg benannt. Von da geht es weiter nach Süden durch den Park am Gleisdreieck, den Natur-Park Schöneberger Südgelände und zum Regionalpark Teltow Park. Die südliche Landesgrenze von Berlin wird in Marienfelde erreicht.Wegnummer: 5 bei Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Begünstigt durch die Eröffnung des Parks am Gleisdreieck führt der Weg zwischen den Bahnhöfen Yorckstraße und Südkreuz durch Grünflächen und Wegeverbindungen, wo der Bezirk Tempelhof-Schöneberg und das historische Zentrum unmittelbar verbunden sind.

Die Lage der Wege kann sich durch das Stadtleben jedoch auch kurzfristig ändern.www.stadtentwicklung.berlin.de: 20 grüne Hauptwege® > Änderungsmeldung

Buch mini|Die Panke begleitet den Nord-Süd-Weg, hier im Stener Bruch mini|Lage im Schlosspark Buch

Der Nord-Süd-Weg beginnt in Buch im Berliner Norden auf dem Stener Bruch, einem Feuchtwiesengebiet am Lauf der Panke. Er ist Teil des Radfernwegs Berlin–Usedom, der zwischen Bernau und der Berliner Innenstadt wiederum Teil des Pankewegs ist. Der Einstieg in den Nord-Süd-Weg liegt an der Landesgrenze zur Gemeinde Panketal, Ortslage Röntgental. Mit dem S-Bahnhof Röntgental besteht Anschluss zum Berliner Schnellbahnsystem. Vom Ausgang führt der Weg nach rechts zur Bahnhof- und nachfolgend zur Steenerbuschstraße und auf Berliner Gebiet südlich der Panke auf dem Weg durch die Wiesen des Stener Bruchs. In Höhe der Siedlung ‚Buch Kolonie‘ (Ilse-Krause-Straße, vormals Straße 5) erfolgt der Wechsel zum anderen Pankeufer. Weiter, an einem Waldstück vorbei, wird vor dem Pölnitzweg 60 Meter nach rechts zum Eingang in den Schlosspark Buch geleitet. Durch diesen führt der Parkweg zwischen Bahntrasse und Wasserlauf der Panke zur Wiltbergstraße mit dem Bahnhof Buch. Durch die „Kauflandschaft“ am Südrand der Wiltbergstraße geht es wieder an das rechte Ufer der Panke. Seitwärts am Pankeweg befindet sich die Moorlinse in Buch. Der weitere Uferweg insbesondere der folgende Uferwechsel wegen eines verwilderten Bahndamms der ehemals hier liegenden Abzweigung einer Industriebahnhalte und die alte Bahnbrücke über die Panke sind schlecht begehbar. Es wird die Fußgängerbrücke vom Sportplatz zur Walter-Friedrich-Straße und der Weg um die Marianne-Buggenhagen-Schule herum genutzt. An der Ernst-Busch-Straße geht es wieder zur Panke und über den Robert-Havemann-Steg hinweg durch die folgende Bahnunterführung auf die Westseite der Stettiner Bahn zu einem „Wirtschaftsweg“. Der Weg führt nach links, mit einem kleinen Abstecher nach rechts ist die Moorlinse im Blick. Eine im Ergebnis des Fernwegausbaus um 2010 geschaffene Fußgängerbrücke geht es über den Autobahnring. Nach dem Autobahndurchfluss der Panke führt der Weg wieder am Ufer durch die Bahnbrücke der NE 27 nach Basdorf. Unmittelbar an diese Bahnstrecke schließt das NSG Karower Teiche rechtsseitig an, über die Panke hinweg liegt Karow, der Hauptweg bleibt auf der Bucher Seite. An der Schönerlinder Brücke kreuzt der Lindenberger Korridor (Hauptweg 13) den Nord-Süd-Weg. Am gegenüberliegenden Ufer liegen Kleingärten (KGA ‚Bullenwiese‘, KGA ‚Rübländer Graben‘, KGA ‚Kastanienhain‘). An der Mündung des Lietzengraben von rechts (Westen) in die Panke endet der Ortsteil Buch im Graben.

Französisch Buchholz mini|Panke am Nord-Süd-Weg

Mit der Lietzengrabenmündung erreicht der Nord-Süd-Weg Französisch Buchholz. Zwischen Panke und Naturschutzgebiet geht der Weg weiter nach Süden über die Pankgrafenbrücke (Pankgrafenstraße). Zuvor finden noch einige Gräben aus Rieselfeldzeiten den Weg zur Panke. Von der Pankebrücke an geht es durch eine offene Wiesenlandschaft mit dem Wagendorf. Der Panke gegenüber in Karow KGA ‚Pankeniederung‘. Der Weg rechts der Panke endet am Buchholzer Graben, der angelegt wurde um beim Bau des Berliner Außenrings, die so gesperrten Rieselfeldgräben abzuleiten. Am Buchholzer Graben wurde im Zusammenhang mit dem Pankeweg der Krontaler Steg errichtet, auf dem der Ortsteil zur Krontaler Straße verlassen wird.

Karow mini|Der Hauptweg unter den Flaischlen-Brücken

Der Ortsteil Karow wird mit dem Überschreiten der Panke auf dem Krontaler Steg zur Krontaler Straße erreicht. Auf dieser nach links geht es durch die Flaischlenbrücke. Diese dreiteilige Eisenbahnbrücke liegt allerdings bereits nicht mehr in Karow, sondern in Blankenburg.

Blankenburg mini|Wegweiser an der Panke

Mit der dreiteilige Eisenbahnbrücke ist der Ortsteil Blankenburg erreicht. Eine eingleisige Brücke als Nordabbieger zur Stettiner Bahn, die mittlere Außenringbrücke und die nach Süden in die Stettiner Bahn einbindende zweigleisige S-Bahn-Brücke (S-Bahn-Linie S8) überbrücken die Krontaler Straße und den Pankelauf. Die kleine Fußgängerbrücke nach Buchholz trägt ebenfalls den Namen Flaischlenbrücke und gab wohl der großen Eisenbahnbrücke den Namen ab. Mit dem Abbiegen der Krontalerstraße wird diese auf einem Uferweg an der Panke verlassen, wo von der anderen Seite der Brendegraben in die Panke mündet. Da nun die gesamte Pankebreite einschließlich des rechten Ufers zum Nachbarortsteil gehört, wird Blankenburg wieder auf Französisch Buchholzer Flur verlassen.

Französisch Buchholz (2) mini|Der Nordgraben wird aus der Panke abgelassen

Weiter am Pankeufer und nach deren Durchtritt durch den Autobahnzubringer Pankow an dieser lärmschutzwandversteckten Bundesautobahn entlang, wird in einem scharfen Knick nach links entlang der Rampe der Königsteinbrücke bis an die Flaischlenstraße nochmals nach Blankenburg abgewichen um den Beginn der Brückenrampe in Verlängerung der Königsteinstraße zu erreichen. Diese auch für Radfahrer (Radfernweg Berlin-Usedom) geeignete hohe Brücke über Autobahn und Panke besitzt an beiden Seiten lange und somit weniger steile Auffahrten. Am westlichen Brückenende ist wiederum Französisch Buchholz erreicht. Mit einem kurzen Abstieg an der KGA ‚Pankewiese II‘ erreicht der grüne Hauptweg (hier: Pankeweg) die Panke (mit der Autobahn über einen Grünstreifen und Lärmschutzwege geschützt). Es folgt auf Buchholzer Seite die KGA ‚Gravensteiner Aue‘. Auffällig ist die durch die Autobahn in einem Rohr zur Panke durchtretende Laake, wobei die Autobahn über die Freischützbrücke gelegt wurde. Pankeab zu den Kleingartenanlagen der Erholungssiedlung Gravenstein folgt die Hebammenbrücke, im Stil wie die Königsteiner Brücke mit langen Rampen. Der Legende nach wurde vor dem Bau des Autobahnzubringers der ‚Hebammenweg‘ von dieser Berufsgruppe zwischen Blankenburg und Buchholz genutzt. Die Verlängerung dieses Wegs ist der Eiserapfelweg, die Anlagenwege der Siedlung Gravenstein bekamen konsequenterweise Straßennamen nach Apfelsorten als im Bezirk Pankow die bundesweite Georeferenzierbarkeit von Grundstücken umgesetzt wurde. Es folgen noch die Kleingartenanlagen ‚Pankegrund‘, ‚Pankewiesen‘ und ‚Pankepark‘. Hier besteht ein Pumpwerk (Ferdinand-Buisson-Straße) und die anderen Gebäude gehören zum Gewerbezentrum Pankstraße, am Gewerbepark nach der ehemaligen Lederfabrik kommt der Pankeweg an die Bahnhofstraße. Die Bahnhofstraßenbrücke liegt 300 Meter vom S-Bahnhof Blankenburg entfernt nach links. Der Nord-Süd-Weg führt über die Brücke 30 Meter nach links zum weiteren Verlauf am östlichen Ufer, der Weg an der Panke. Am Pankebecken wird mit einer Schleusenanlage der Nordgraben abgeleitet. 150 Meter weiter quert der grüne Hauptweg 16, der hier die Trasse der ehemaligen Industriebahn Tegel–Friedrichsfelde nutzt.

mini|rechts|Karpfenteich vom Pankeweg aus gesehen.

Der grüne Hauptweg 05 führt zwischen Panke-Ostufer und Blankenburger Karpfenteichen zur Anschlussstelle 4 (Pasewalker Straße) der A 114, an der auch die Mündung des Schmöckpfuhlgrabens in die Panke liegt. Empfohlen ist die Kreuzung linksherumFIS-Broker Kartenanzeige 20 grüne Hauptwege – Digitale Wanderkarte, seit Mai 2014 sind die empfohlenen Wegeführungen blau markiert, begehbare Planstrecken rot und falls nicht begehbar: rot gestrichelt zu begehen, da der weitere Verlauf des Hauptwegs in unmittelbarer Pankenähe geplant ist. Die Panke fließt, nachdem der Schmöckpfuhlgraben gemündet ist, an der Pasewalker Straße durch die Löffelbrücke. Da jedoch die weiteren Grundstücke an die Panke grenzen, führt der Hauptweg auf dem linken Gehweg durch die Schloßallee weiter. Nach etwa 40 Metern wird auf der Schlossallee der Ortsteil in seinem Südzipfel verlassen.

Niederschönhausen Der Nord-Süd-Weg führt, nachdem der Ortsteil Niederschönhausen erreicht ist, an der Südseite der Schloßallee zwischen altem Baumbestand und Stadtvillen (Grumbkow-, Elisabeth-Christinen-, Lindenberger Straße). Dann ist der Schlosspark von „Schloss Schönhausen in Niederschönhausen“ in Höhe Lindenberger Straße erreicht. Der Idealweg würde hier vom Nordufer der Panke in Höhe der Strauchwiesenbrücke zur Schlossallee aufschließen. Wobei zunächst links die KGA ‚Schüßler‘ (im Ortsteil Pankow) liegt. Im Schlosspark führt die Panke wieder an den Hauptweg und begleitet ihn zum Parkrand an der Ossietzkystraße. Am Schlosspark endet vorerst die Führung im Ortsteil.

Pankow mini|Skulpturen im Bürgerpark Pankow, seitwärts vom Nord-Südweg

Sobald die Ossietzkystraße betreten wird, ist der Ortsteil Pankow erreicht. Hier besteht ebenfalls die Planung ab Elisabethweg 3 den Nord-Süd-Weg zwischen Grundstücken (vormals: Pankow-Städtchen) und Pankenordufer entlangzuführen, wiederum in Niederschönhausen. Solange führt der Nord-Süd-Weg durch Elisabethweg und Parkstraße zur Schönholzer Straße, über diese und die Kreuzstraße in den Bürgerpark. Am Östlichen Parksteg über die Panke mit dem Anschluss an die Idealführung ist wiederum Niederschönhausen erreicht.

Niederschönhausen und Pankow Da die Panke die Ortsteile Pankow und Niederschönhausen trennt, ist der Seitenwechsel des Wegs am östlichen Parksteg gleichzeitig ein Ortsteilwechsel. Auf dem nördlichen Ufer führt der Hauptweg durch den Bürgerpark zur Straße Am Bürgerpark. Mit dem Verlassen des Bürgerparks am Spielplatz treffen Lübarser und Mauerweg zusammen, die auf der Straße am Friedhof III im vormaligen Grenzstreifen verlaufen. Mit dem Wechsel der Straßenseite Am Bürgerpark und über die „Brücke am Bürgerpark“ ist für 270 Meter wieder der Hauptweg im Ortsteil Pankow gelegen. Es geht um das Hochwasserrückhaltebecken, vormals unmittelbar zwischen der Mauer gelegenes Gebiet, am Zaun in die Wilhelm-Kuhr-Straße und durch die Bahnbrücke (Berliner Nordbahn, heute S-Bahn nahe Bahnhof Wollankstraße). Der Lübarser Weg geht im ‚Birkenwäldchen auf dem ehemaligen Todesstreifen‘ vor der Bahnlinie nach Osten ab, der Mauerweg führt ebenfalls noch durch die Straßenunterführung und geht danach nach links ab.

Gesundbrunnen mini|Unter der Nordbahn nach Gesundbrunnen