Hermann Louis Ucko (23. Februar 1838 in Schreibendorf, Kreis Brieg, Schlesien – 4. Juni 1897 in BerlinSterberegister Standesamt Berlin 1–2, Nr. 522/1897) war ein deutscher Opernsänger (Tenor) und Theaterleiter.
Leben Nachdem er an hervorragenden Bühnen, darunter in Mainz, Stettin, Breslau, besonders jedoch in Hamburg (1870 bis 1873) und Stuttgart (1871 bis 1881) als Heldentenor tätig gewesen war und sich als Künstler stets größter Beliebtheit erfreut hatte, übernahm er 1882 die Direktion des Augsburger Stadttheaters, die er erfolglos ein JahrMax Herre (Hrsg.): Das Stadttheater Augsburg. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen im Auftrage der Stadt. Herausgegeben von Dr. Max Herre, Augsburg, 1927, Selbstverlag der Stadt Augsburg, 188 S., mit Anhang, S. 59. f lang führte. Danach betätigte sich auch in Brünn und Rotterdam. 1889 zog er sich vom Bühnenleben ganz zurück und starb am 4. Juni 1897 in Berlin.
Seine Tochter Paula Ucko (1879–1932) war eine Sopranistin.
Rezeption
Literatur Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert. List, Leipzig 1903, S. 1056. Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. 4., erweiterte und aktualisierte Auflage. Band 7: Suvanny–Zysset. Saur, München 2003, ISBN 978-3-598-44088-5, S. 4797 (, abgerufen über De Gruyter online). Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche biographische Enzyklopädie (DBE). 2. Ausgabe. Band 10: Thies – Zymalkowski. Walter de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-598-25040-8, S. 146 ().
Weblinks
Einzelnachweise
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