mini|Blick über Ørstedsparken mini|Die Brücke Frederiks VII. mini|Denkmal für H. C. Ørsted von Jens Adolf Jerichau Ørstedsparken ist der Name einer Kopenhagener Parkanlage. Der 6,5 Hektar große Park wurde 1876 bis 1879 vom Landschaftsgärtner Hans Christian Flindt geschaffen und bildet einen Teil der Kopenhagener Wallanlagen.Größe laut Internationella stadsbyggnadsutställingen, 1923

Geschichte Der Park ist – ebenso wie Tivoli, Botanisk Have und Østre Anlæg – eine Grünanlage, die im Zuge der (teilweisen) Entfestigung Kopenhagens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffen wurde. Er zeigt diesen Ursprung durch die Eingliederung ehemaliger Bastionen und durch einen See, der den Verlauf des alten Stadtgrabens nachzeichnet. Die Anlage gilt seit ihrer Gründung als bevorzugter Treffpunkt der Kopenhagener homosexuellen Szene.Pernille Stensgaard, Anne Prytz Schaldemose: Copenhagen: People and Places 2005, S. 126

Gestaltung Ørstedsparken ist als englischer Landschaftsgarten gestaltet und durch zahlreiche Denkmäler und Skulpturen bereichert. Er enthält ein monumentales Denkmal für den Naturforscher Hans Christian Ørsted, nach dem er benannt ist. Weitere Denkmäler sind die Statue von Anders Sandøe Ørsted (1902) des Politikers und Juristen (1778–1860), eines Bruders des Naturforschers, sowie die von Niels Lauritz Hvidt (1777–1856), Politiker und Reeder. Aus jüngerer Zeit stammen die Gedenkskulptur für die Schulgründerin und Frauenrechtlerin Natalie Zahle (1828–1913) und jene für Bertel Thorwaldsen. Dazu schmücken den Park zahlreiche Kopien antiker Meisterwerke, etwa des Sterbenden Galliers und des Apollon von Belvedere.

Siehe auch Israel-Platz

Einzelnachweise

Weblinks

Aus Google Books (Copenhagen, People and Sites, S. 126)

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