Christoph Hering (* 24. November 1939 in OedelsheimWalter Habel (Hrsg.) Wer ist wer? 2003) ist ein deutscher Mathematiker, der sich mit Gruppentheorie und deren Anwendung in der Geometrie und algebraischer Kombinatorik befasst. Er ist Professor an der Universität Tübingen.
Hering wurde 1962 bei Reinhold Baer und Ruth Moufang an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert (Eine Charakterisierung der endlichen zweidimensionalen projektiven Gruppen)Mathem. Zeitschrift, Band 82, 1963 Er war 1963/64 Assistent in Frankfurt, habilitierte sich 1966 an der Universität Mainz und war in Chicago, bevor er 1974 Professor in Tübingen wurde. In den 1970er Jahren war er Dekan des Fachbereichs Mathematik.
1965 gab er eine Klassifikation der Möbius-Ebenen basierend auf ihren AutomorphismengruppenHering Eine Klassifikation der Möbius-Ebenen, Mathematische Zeitschrift, Band 87, 1965, S. 252–261 ähnlich wie zuvor schon Hanfried Lenz und Adriano Barlotti für die projektiven Ebenen (Lenz-Barlotti-Klassifikation).
Weblinks Homepage, Universität Tübingen Christoph H. Hering in der Datenbank zbMATH Christoph Hering im Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz
Einzelnachweise
Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Goethe-Universität Frankfurt am Main