Ostricourt ist eine französische Kleinstadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Lille und zum Kanton Annœullin.
Geografie Ostricourt liegt im Zentrum des Nordfranzösischen Kohlereviers an der Grenze zum Département Pas-de-Calais, etwa zwölf Kilometer nördlich von Douai und 25 Kilometer südlich von Lille. Umgeben wird Ostricourt von den Nachbargemeinden Wahagnies im Norden, Thumeries im Nordosten, Leforest im Südosten, Évin-Malmaison im Süden, Dourges im Südwesten und Oignies im Westen.
Geschichte 1115 übertrug der Bischof von Arras, Robert, Ostricourt an das Kapitel von Sainte-Amé von Douai.
Ab dem 19. Jahrhundert wurden in Ostricourt Kohlenflöze abgebaut. An die bis in die 1970er Jahre andauernde Steinkohleförderung erinnern noch die ehemaligen Bergarbeitersiedlungen Cité Cornuault, Cité du Bois Dion, Cité du Forêtet, Cité du Calvaire und Cité du Court Digeau sowie eine alte kreisrunde Abraumhalde, die fast 70 Meter über die Umgebung aufragt.
Einwohnerentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2020Einwohner 7316 7388 69821 6165 6064 5412 5244 5644 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Vaast Kirche Saint-Jacques Wald von Offlarde
Gemeindepartnerschaft Mit der polnischen Gemeinde Międzychód in Großpolen besteht eine Partnerschaft.
Persönlichkeiten Florian Desprez (1807–1895), Erzbischof von Toulouse, Kardinal
Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1305.
Weblinks
Monuments historiques (Objekte) in Ostricourt in der Base Palissy des französischen Kultusministeriums
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