Birgit Megerle (* 1975 in Geisingen) ist eine deutsche Künstlerin, die mit Malerei, Zeichnung, Collage und Performance arbeitet.
Leben Birgit Megerle studierte von 1997 bis 2002 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Zwischen 1996 und 2000 war sie Mitglied der Akademie Isotrop in Hamburg, einer Gruppe von ungefähr 20 jungen Bildenden Künstlern, die in Ergänzung zu einer Kunsthochschule eine selbst organisierte Ausbildung mit verschiedenen Aktivitäten entwickelten und die Zeitschrift Isotrop herausgaben. Ab 2011 hatte sie für eineinhalb Jahre eine Gastprofessur für gegenständliche Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien inne. Im Anschluss daran unterrichtete sie für ein Jahr an der Hamburger Hochschule für bildende Künste. Später zog sie nach Berlin.
Galerien Birgit Megerle wird von den Galerien Galerie Neu (Berlin) und Emanuel Layr (Wien, Rom) vertreten.
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen 2000: Polymorphe Moderne, Galerie Esther Freund, Wien (mit Helena Hunecke) 2004: Losung Loslösung, Galerie Neu, Berlin 2005: Zona Grigia, Galleria Fonti, Neapel 2007: Daniel Reich Gallery, New York 2009: Local Colors, Galleria Fonti, Neapel 2009: Soft Skills, Galerie Neu, Berlin 2010: Kunsthalle Lingen, Lingen 2011: dépendance, Brüssel (mit Amelie von Wulffen) 2013: Caught in the Folies-Bergère, Galleria Fonti, Liste Basel 2013: Galeria Dawid Radzisewski, Warschau (mit Marcin Zerzeka) 2014: Airs and Graces, Galleria Fonti, Neapel 2015: Suite, Galerie Emanuel Layr, Wien 2016: AS YOU LIKE IT, NOUSMOULES, Wien 2016: Clique Critiqued, Marquise Dancehall, Istanbul (mit Robert Müller) 2017: The Painted Veil, Kunsthaus Glarus, Glarus 2018: Soft Power, Galerie Neu, Berlin 2019: The Year Off, Galerie Emanuel Layr, Wien 2020: Enfanterie, Galerie Kirchgasse, Steckborn (mit Robert Müller) 2022: Mural Sessions #2, Interunité, Genf 2023: Bond, Galerie Neu, Berlin 2025: Checkpoint, Turiner Kunstverein, Turin 2025: Who decides?, Layr, Wien
Ausstellungsbeteiligungen 2005: Prague Biennale 2 2009: modern modern, Chelsea Art Museummodern modern chelseaartmuseum.org. Abgerufen am 27. Juni 2014. 2010: Lebenslust und Totentanz, Kunsthalle Krems
Publikationen Painting forever, KunstWerke Berlin, Berlin 2013 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung zeitgenössischer Künstler, die in Berlin arbeiten)kw-berlin.de: Vitamin P2, Phaidon, London 2011, ISBN 978-0-7148-6160-9 Birgit Megerle, Text: Vanessa Joan Müller, Sternberg Press, Berlin 2011, ISBN 978-1-934105-55-9 (Katalog zur Einzelausstellung in der Kunsthalle Lingen 2010) Modern modern, Hrsg. Pati Herling, Chelsea Art Museum. New York, NY., Starship Berlin 2009, ISBN 978-0-9823977-0-1 Monochromes & Paper Sculptures, mit einem Essay von Isabelle Graw, Hrsg. Daniel Reich Gallery, New York 2007 deutschemalereizweitausenddrei, Hrsg. Frankfurter Kunstverein, Lukas & Sternberg, New York 2003, ISBN 978-0-9726806-0-8
Preise 2010: Lingener KunstpreisKunstpreis 2010: Birgit Megerle. In: kunsthallelingen.de. Abgerufen am 5. Oktober 2020. 2010 Residency Wiels, Brussels
Sammlungen Werke von Birgit Megerle aus den Jahren 2003 und 2004 gingen 2009 als Schenkung der Judith Rothschild Foundation an das Museum of Modern Art in New York.Christian Rattemeyer (Hrsg.): The Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection. Catalogue Raisonné, The Museum of Modern Art, New York 2009, ISBN 978-0-87070-765-0, S. 194
Literatur Isabelle Graw: Die bessere Hälfte, Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts, DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 978-3-8321-5961-0.
Weblinks Birgit Megerle in der Sammlung des Museums of Modern Art (MoMa), New York Joseph Strau: Untersuchung des Selbst. Über Birgit Megerle. In: Texte zur Kunst, Heft Nr. 77/März 2010. "Malerei" Birgit Megerle in der Galerie Fonti, Neapel
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Frau