mini|hochkant|MØ (2016) MØ (* 13. August 1988 in Odense, Dänemark; eigentlich Karen Marie Ørsted) ist eine dänische Singer-Songwriterin, die bei Sony Music Entertainment unter Vertrag steht. MØ, dänisch für „junge Frau, Mädchen“, gleichzeitig die Initialen von Marie Ørsted, wurde in der Vergangenheit mit Elektropop-Künstlern wie Grimes und Twin Shadow verglichen.

Leben Karen Marie Ørsted wuchs in Ubberud auf, einem Dorf in der Nähe von Odense. Ihr Interesse an einer Karriere als Musikerin wurde durch das 1996 erschienene Album Spice der Spice Girls geweckt.Forvandlingskuglen fra Ubberud simonstaun.dk. Abgerufen am 27. Juni 2014. Sie lernte Klavier und spielte in verschiedenen Schulbands. Später absolvierte sie eine fünfjährige Ausbildung an der Kunstakademie in Odense (Det Fynske Kunstakademi), die sie im Mai 2013 abschloss. detfynskekunstakademi.dk. Abgerufen am 27. Juni 2014.

2007 gründete sie mit Josefine Struckmann in Odense die Electropunk-Band MOR und hatte erste öffentliche Auftritte. 2009 brachte die Band ihre Debüt-EP Fisse i dit fjæs bei Luk Røven/Mastermind Records heraus, 2011 folgte die EP Vanvidstimer. nakkefestival.dk. Abgerufen am 27. Juni 2014. 2009 begann Karen Marie Ørsted gleichzeitig eine Solokarriere unter dem Künstlernamen MØ.Anna Ullmann: ’Det værste er at forsøge at skjule hvem du er’. In: Dagbladet Information, 12. März 2014. Abgerufen am 27. Juni 2014.

2012 lernte sie den Musiker und Produzenten Ronni Vindahl kennen, mit dem sie seitdem zusammenarbeitet. MØs von ihm produzierte Single Pilgrim stieg im März 2013 in die dänischen Charts ein und erreichte dort Platz 11. Sie erschien auch als Schallplatte mit dem Song Maiden als B-Seite. Im Oktober kam MØs Debüt-Solo-EP Bikini Daze bei Chess Club/RCA Victor heraus. Sie traf auf überwiegend positive Kritiken, so lobte die New Musical Express MØs markante Stimme und Persönlichkeit, mit der sie sich aus der Masse der skandinavischen Elektropop-Musiker hervorhebe.Nick Levine: MØ - "Bikini Daze" EP. In: New Musical Express, 28. Oktober 2013. Abgerufen am 27. Juni 2014. Die EP enthält unter anderem den von Diplo produzierten Song XXX 88, der kurz darauf als Single ausgekoppelt wurde. Das dazugehörige in Los Angeles gedrehte Musikvideo erzielte auf Youtube rund 876.000 Klicks.New single "Don't Wanna Dance" is one of the young year's most delectable pop singles. billboard.com. Abgerufen am 27. Juni 2014. MØ war außerdem an Aviciis Song Dear Boy (Album True) beteiligt, der im Oktober 2013 Platz 18 der schwedischen Charts erreichte.Avicii Dear Boy swedishcharts.com. Abgerufen am 27. Juni 2014.

Im Herbst 2013 war MØ, unter anderem als Supporting Act von AlunaGeorge und Diplos Musikprojekt Major Lazer, auf Europatour.Luke Morgan Britton: MØ to support AlunaGeorge on October tour. thelineofbestfit.com, 16. September 2013. Abgerufen am 27. Juni 2014.

MØ, die gegenwärtig in Kopenhagen lebt, nahm dort mit Vindahl ihr Debüt-Album No Mythologies to Follow auf. Es erschien 2014 bei Chess Club/RCA Victor und erreichte Platz 2 der dänischen Charts. Dafür wurde sie im selben Jahr mit dem European Border Breakers Award ausgezeichnet. Bei den Danish Music Awards 2014 gewann sie in den vier Kategorien bester dänischer Solokünstler, Newcomer, bestes Album und Musikvideo.MØ vinder stort ved Danish Music Awards. dr.dk 8. November 2014. Abgerufen am 11. Juni 2015.

MØ steuerte den Gesang zu dem am 2. März 2015 veröffentlichten Track Lean On von Major Lazer bei, an dem auch DJ Snake beteiligt war.Sean Stanley: Major Lazer shares new track ‘Lean On’, featuring MØ. In: DIY Magazine. 2. März 2015. Abgerufen am 19. März 2015. Es handelte sich um eine Vorab-Auskopplung aus Major Lazers drittem Album Peace is the Mission, das im Juni erschien. Der Song platzierte sich international in den Charts. In Dänemark, der Schweiz, Niederlande, Finnland und Australien wurde er ein Nummer-eins-Hit, in Deutschland erreichte er Platz 4.

Im Jahr 2016 veröffentlichte MØ das Lied Final Song, welches Platz vier in Dänemark sowie weitere Top-20-Platzierungen in Europa erreichte und somit zu ihrer bisher erfolgreichsten Solo-Single avancierte. Sie war außerdem zusammen mit Justin Bieber an Major Lazers Lied Cold Water beteiligt, welches wie Lean On in vielen Ländern die Top 10 der Charts erreichte.

Im Januar 2017 veröffentlichte MØ mit dem englischen House-Duo Snakehips das Lied Don’t Leave, was Platz 11 in Dänemark erreichen konnte.Don’t Leave – Single by Snakehips & MØ Apple Music. Im April erschien die Single Nights with You.Nights with You – Single by MØ Apple Music. Sechs Monate später veröffentlichte MØ die EP When I Was Young.When I Was Young – EP / MØ Tidal.

Am 19. Oktober 2018 erschien MØs zweites Studioalbum Forever Neverland bei Columbia Records. Es konnte auf Anhieb die Spitze der dänischen Charts erreichen und wurde zum ersten Nummer-eins-Album der Sängerin. Es enthält Gastauftritte von Diplo, What So Not, Two Feet, Charli xcx und Empress Of.MØ – Forever Neverland (Album) bei danishcharts.dk

Im Januar 2022 erschien ihr drittes Album Motordrome, ebenfalls bei Columbia Records. Am 15. März 2024 erfolgte zum zehnjährigen Jubiläum ihres Debütalbums No Mythologies to Follow eine Wiederveröffentlichung mit fünf zusätzlichen Titeln. Sie veröffentlichte am 16. Mai 2025 ihr viertes Studioalbum Plæygirl bei RCA Records/Sony Music UK.

Diskografie

Studioalben

EPs

Weitere EPs 2013: Bikini Daze (Chess Club • RCA Victor)

Singles als Leadmusikerin

Weitere Singles 2013: Glass 2013: Waste of Time 2013: XXX 88 (feat. Diplo) 2014: Say You’ll Be There 2018: Nostalgia 2018: Way Down 2018: Imaginary Friend 2018: Blur (feat. Foster the People) 2019: Bullet with Butterfly Wings 2019: On & On 2021: Live to Survive 2021: Kindness 2021: Brad Pitt 2021: Goosebumps 2022: New Moon (feat. Rebecca Black) 2022: True Romance 2022: Reckless (mit Gryffin) 2022: Spaceman 2023: Attack of the Ghost Riders (mit The Raveonettes) 2024: Fake Chanel 2024: Who Said 2024: Wake Me Up

Singles als Gastmusikerin mini|MØ beim Utopia Island (2015)

Weitere Gastbeiträge 2014: One More (Elliphant feat. MØ) 2015: Lost (Major Lazer feat. MØ) 2017: 9 (After Coachella) (Cashmere Cat feat. MØ & Sophie) 2017: Get It Right (Diplo feat. MØ) 2018: We Are… (Noah Cyrus feat. MØ) 2018: Stay Open (Diplo feat. MØ) 2019: Porsche (Charli XCX feat. MØ)

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

2017: für die Single Nights With You 2020: für die Single Sun in Our Eyes

2022: für die Single Live to Survive

2017: für die Single Lean On 2025: für das Streaming Lean On

2019: für die Single KamikazeGold für Kamikaze in Mexiko

2016: für die Single Final Song 2018: für die Single Nights With You 2019: für die Single Kamikaze

2017: für die Single Kamikaze 2021: für die Single Cold Water

2019: für die Single Lean OnGold für Lean On in Portugal

Platin-Schallplatte

2017: für die Single Final SongPlatin für Final Song in Chile

2017: für die Single Final Song

2016: für die Single Final Song

2018: für die Single Don’t Leave

2024: für die Single Get It Right

2016: für die Single Final Song

2016: für die Single Lean On 2017: für die Single Final Song

2017: für die Single Cold WaterPlatin für Cold Water in Portugal

2016: für die Single Final Song3× Goldene Schallplatte

2020: für die Single Final Song

2× Platin-Schallplatte

2017: für die Single Don’t Leave

2017: für die Single Cold Water (Impala) 2016: für die Single Lean On2× Platin für Lean On in Europa

2015: für die Single Lean On Nielsen, 2015, abgerufen am 22. Dezember 2021 (englisch).

2021: für die Single Don’t Leave

3× Platin-Schallplatte

2017: für die Single Final Song

2016: für die Single Lean On

2024: für die Single Cold Water 2024: für die Single Lean On

2016: für die Single Cold Water

2015: für die Single Lean On

4× Platin-Schallplatte

2020: für die Single Cold Water5× Platin-Schallplatte

2018: für die Single Cold Water

6× Platin-Schallplatte

2026: für die Single Cold Water

2015: für die Single Lean On

7× Platin-Schallplatte

2018: für die Single Cold Water

2017: für die Single Lean On

2025: für die Single Lean On

10× Platin-Schallplatte

2021: für die Single Lean On

Diamantene Schallplatte

2017: für die Single Cold Water 2020: für die Single Lean On

Quellen

Weblinks

Eigene Webpräsenz auf momomoyouth.com

Kategorie:Singer-Songwriter Kategorie:Pseudonym Kategorie:Person (Odense Kommune) Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau