Zum Welterbe in Finnland gehören (Stand 2026) acht UNESCO-Welterbestätten, darunter sieben Stätten des Weltkulturerbes und eine Stätte des Weltnaturerbes. Außerdem ist Finnland mit mehreren Sammlungen im Weltdokumentenerbe vertreten.

Finnland hat die Welterbekonvention 1987 ratifiziert, die ersten beiden Welterbestätten wurden 1991 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2026 eingetragen.

Welterbestätten Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Finnland in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (G) – auf der Liste des gefährdeten Welterbes).

Tentativliste In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle Welterbekandidaten Mit Stand August 2026 ist eine Stätte in der Tentativliste von Finnland eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2021. Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

Ehemalige Welterbekandidaten Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.

Weltdokumentenerbe 1997 – Adolf-Erik-Nordenskiöld-Sammlung, Universitätsbibliothek, Helsinki 2009 – Radziwiłł-Archive und Sammlung der Bibliothek Njaswisch (Nieśwież), 15.–20. Jh. (gemeinsam mit Litauen, Polen, Russland, der Ukraine und Belarus) 2015 – Archiv der Skolt Sámi 2023 – Archiv der Reederei von Gustaf Erikson in Åland aus der Zeit der letzten Windjammer im Welthandel 1913–1949

Weblinks

Einzelnachweise

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