Edmund Telgenkämper (* 11. März 1968 in Gladbeck, WestfalenEdmund Telgenkämper bei randomhouse.de) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben Edmund Telgenkämper ging nach seinem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und einem Debüt am Theater Basel von 1993 bis 1998 zu seinem ersten festen Engagement an das Deutsche Schauspielhaus nach Hamburg.

Danach arbeitete er als Gast am Theater Basel, bis er 2000 Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien wurde. 2002 gastierte er erstmals bei den Salzburger Festspielen. 2003 wechselte er fest zum Theater Basel.

Von 2006 bis 2015 gehörte er dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an. Bis Ende der Spielzeit 2018/2019 war er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. In der Spielzeit 2018/2019 war er ebenfalls als Gast am Schauspielhaus Bochum und an der Bayerischen Staatsoper in München tätig. Ab der Spielzeit 2020/2021 ist Edmund Telgenkämper wieder fest an den Münchner Kammerspielen engagiert. Nebenher unterrichtet er (Stand 2021) an der Otto-Falckenberg-Schule München den Schauspielnachwuchs.Lehrende Schauspiel 2021, otto-falckenberg-schule.de, abgerufen am 8. Juni 2021.

Theater (Auswahl) 2008: Hiob (Münchner Kammerspiele) 2008: Der Prozess (Münchner Kammerspiele) 2010: Die Hermannsschlacht (Münchner Kammerspiele) 2010: Alles nur der Liebe wegen (Münchner Kammerspiele) 2010: Erfolg – Lesemarathon (Münchner Kammerspiele) 2011: E la nave va (Münchner Kammerspiele) 2011: Ludwig II. (Münchner Kammerspiele) 2011: Zimt & Sterne (Münchner Kammerspiele) 2012: Satansbraten (Münchner Kammerspiele) 2012: Franziska (Münchner Kammerspiele) 2012: Der imaginäre sibirische Zirkus des Rodion Raskolnikow (Münchner Kammerspiele) 2012: Susn (Münchner Kammerspiele) 2013: und 2014 The Rest is Noise – Lesemarathon (Münchner Kammerspiele) 2013: Urban Prayers (Münchner Kammerspiele) 2013: Amerika (Münchner Kammerspiele) 2013: Fegefeuer in Ingolstadt (Münchner Kammerspiele) 2013 Fleißer und all ihre Söhne (Münchner Kammerspiele) 2013: Schnapsbudenbestien (Münchner Kammerspiele) 2014: Die Neger (Münchner Kammerspiele) 2014: Totally happy (Münchner Kammerspiele) 2014: Warum läuft Herr R. Amok? (Münchner Kammerspiele) 2015: Maria Stuart (Münchner Kammerspiele) 2015 Buch (5 Ingredientes de la vida) (Münchner Kammerspiele) 2015: Die Jungfrau von Orleans (Schauspielhaus Zürich) 2016: Dogville (Schauspielhaus Zürich) 2017: Zündels Abgang (Schauspielhaus Zürich) 2017: Buddenbrooks (Schauspielhaus Zürich) 2018: Zur Schönen Aussicht (Schauspielhaus Zürich) 2018: Ärger im Paradies (Schauspielhaus Zürich) 2018: Hamlet (Schauspielhaus Zürich) 2019: Frankenstein (Schauspielhaus Zürich) 2019: Lehrer*innen (Schauspielhaus Bochum) 2019: Z (Bayerische Staatsoper) 2020: The Assembly (Münchner Kammerspiele) 2021: Der Sprung vom Elfenbeinturm (Münchner Kammerspiele) 2021: Das Bergwerk zu Falun (Salzburger Festspiele) 2021: Effingers (Münchner Kammerspiele) 2022: Wo du mich findest (Münchner Kammerspiele) 2022: In the name of (Münchner Kammerspiele) 2022: Heilige Schrift I (Münchner Kammerspiele) 2022: Nora (Münchner Kammerspiele) 2022: Freiheit einer Frau (Münchner Kammerspiele) 2022: News from the past (Münchner Kammerspiele) 2023: Die Vaterlosen (Münchner Kammerspiele) 2023: Im Menschen muss alles herrlich sein (Münchner Kammerspiele) 2023: Frau Schmidt und das Kind aus Charkiw (Münchner Kammerspiele) 2024: Als lebten wir in einem barmherzigen Land (Münchner Kammerspiele) 2024: Amerika (Münchner Kammerspiele) 2024: Baumeister Solness (Münchner Kammerspiele) 2025: Mephisto (Münchner Kammerspiele) 2025: Katzelmacher (Münchner Kammerspiele) 2025: Sauhund (Münchner Kammerspiele) 2025: Play Auerbach (Münchner Kammerspiele) 2026: Meister und Margarita (Münchner Kammerspiele) 2026: Balance und Harmony (Münchner Kammerspiele)

Filmografie (Auswahl) 1998: Der Killer (Kurzspielfilm) Regie Hans-Jörg Kapp 2003: Strafversetzt (Kinospielfilm) Regie Philipp Taraz 2004: Im siebten Himmel (Kurzspielfilm) Regie Philipp Taraz 2006: Zwei Frauen (Kinospielfilm) Regie Ludwig Wüst 2006: Nach Malaysia (Kurzspielfilm) Regie Nina Stössinger 2009: Hiob (Aufzeichnung Münchner Kammerspiele) Regie Johan Simons 2012: Der Alte – Folge 366: Königskinder (TV-Serie ZDF) Regie Ulrich Zrenner 2014: Unter Verdacht – Mutterseelenallein (TV-Film ZDF) Regie Martin Weinhart 2014: Fegefeuer in Ingolstadt (Aufzeichnung der Münchner Kammerspiele) Regie Susanne Kennedy 2023: 37 Sekunden (TV-Serie ARD, Degeto) Regie Bettina Oberli 2023: Die Akademie (Kinospielfilm) Regie Camilla Guttner 2024: Querschuss (Fernsehfilm, arte, BR) Regie Nicole Weegmann 2025: Niemand stirbt gern allein. Ein Krimi aus Passau (Fernsehreihe, ARD, BR, Degeto) Regie Jan Fehse

Hörbücher (Auswahl) Agatha Christie: Die Schattenhand Agatha Christie: Miss Marple & Co. ermitteln Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 - Realisation: Leonhard Koppelmann (Hörspiel - BR) Ingeborg Bachmann: Malina - Realisation: Bernadette Sonnenbichler

Hörspiele (Auswahl) 2014: Björn Bicker: Urban Prayers – Realisation: Björn Bicker (Hörspiel – BR) 2015: Elfriede Jelinek: Das schweigende Mädchen - Realisation: Leonhard Koppelmann (Hörspiel - BR) 2016 Inga Helfrich: Rettet das Geld - Realisation: Inga Helfrich (Hörspiel - BR) 2021: Björn Bicker: Güldens Schwester - Realisation: Björn Bicker (Hörspiel - BR) 2021: Carl Amery: Der Untergang der Stadt Passau - Realisation: Bernadette Sonnenbichler (Hörspiel - BR) 2024: Gesche Piening: Wieviele Tage hat das Leben? - Realisation: Gesche Piening (Hörspiel - BR) 2025: Gesche Piening: Göttlich bleiben - Realisation: Gesche Piening (Hörspiel - BR) 2026: Katharina Irmscher und Julien Hebenstreit: Die Hexe von Pendach - Regie: Pauline Seiberlich (Hörspiel - BR)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Burgschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Darstellender Künstler (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Mann