mini|St. Clemens (r.) u. Salvatorkirche (l.) mini|Innenraum, Blick zum Altar|326x326px Die römisch-katholische Kirche St. Clemens steht in Heimbach (Eifel) im nordrhein-westfälischen Kreis Düren. Direkt angebaut an die alte Pfarrkirche ist die neue Kirche St. Salvator. St. Clemens ist eine einschiffige, aus fünf Jochen bestehende Kirche mit dreiseitigem Chorabschluss barocker Prägung.A. Gerhards, S. 4
Geschichte Der Kern des Kirchturms ist noch aus romanischer Zeit. Der spätgotische Kirchenbau von 1479 fiel einem Brand von 1687 zum Opfer. Die heutige Kirche St. Clemens wurde am 9. September 1725 geweiht. Die Weihe spendete der Abt von Steinfeld Michael Keull. Nach einem erneuten Brand von 1788 erhielt der Turm die heute Spitze mit der achteckigen Laterne.A. Gerhards, S. 2
Ausstattung Der sehenswerte Hochaltar hat einen doppelstöckigen Tabernakel. Die Kirche ist im Barockstil ausgestattet: Die prächtige Kanzel aus dem 18. Jahrhundert ist, genauso wie der Tabernakel, reich verziert und ein Paradebeispiel des Barocks. Sakrale Kunstschätze sind die vier Reliquienbüsten der Heiligen auf den Seitenaltären und die Heilig-Grab-Gruppe, von der die Figuren der drei Frauen aus der Zeit um 1500 stammen. Letztere sind 90 cm große Frauengestalten mit Salbgefässen und eine lebensgroße Christusgestalt. Die Gruppe stammt aus Mariawald.A. Gerhards, S. 10 Die Statue des heiligen Clemens ist aus dem 18. Jahrhundert.A. Gerhards, S. 3
Wallfahrt Seit 1804 ist Heimbach ein bekannter Wallfahrtsort. Jährlich pilgern Gläubige zur Pietà der „Schmerzhaften Mutter“, die in einen großen Antwerpener Schnitzaltar eingebunden ist, der sich heute in der angebauten Kirche St. Salvator befindet.
Orgel mini|Dauzenberg-Orgel|321x321px Die Orgel wurde 1879 von Michael Dauzenberg aus Linnich erbaut. Sie hat Schleifladen mit mechanischer Traktur. Die Registertrakturen sind ebenfalls mechanisch.organindex.de. Abgerufen am 17. Juli 2022.
I Hauptwerk C–f3 Bordun 16′ Principal 8′ Flaut major 8′ Gamba 8′ Octave 4′ Flaut 4′ Quinte ′ Superoctave 2′ Terz ′ Mixtur III 2′ Trompete 8′ II Manual C–f3 Hohlflaut 8′ Fernflöte 8′ Salicional 8′ Prestant 4′ Flaut travers 4′ Superflöte 2′ Basson-Hautbois 8′ Pedal C–d1 Subbaß 16′ Principal Baß 8′ Violon 8′ Posaune 16′ Koppeln: II/I, I/P
Pfarrer Folgende Priester wirkten bislang als Pfarrer an St. Clemens:Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. 3. Ausgabe. Aachen 1994, S. 355. 1907–1939: Peter Breidenbend 1939–1952: Franz Naß 1952–1974: Peter Hoffmann 1974–2001: Joseph Olivier 2001–2006: Johannes Bündgens 2007–2023: Hans Doncks Seit 2023: Kurt Josef Wecker
Literatur Albert Gerhards: Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Heimbach/Eifel, Schnell Kunstführer Nr. 1889, Verlag Schnell & Steiner GmbH, 2. Auflage, Regensburg, 2004
Weblinks
Infos über die Clemenskirche
Einzelnachweise
Clemens Heimbach (Eifel) Heimbach Heimbach Heimbach Kategorie:Pastoraler Raum Kreuzau/Hürtgenwald/Heimbach/Nideggen Kategorie:Disposition einer Orgel