mini|Bettina Schoeller (2008)

Bettina Schoeller-Bouju (* 15. Oktober 1969 in München) ist eine deutsche Regisseurin, Produzentin, Autorin, Journalistin und Kuratorin.

Leben Bettina Schoeller ist die Tochter des Autors und Literaturkritikers Wilfried F. Schoeller und die Schwester des Fotografen Martin Schoeller. Aufgewachsen in München und Frankfurt begann sie mit 16 Jahren, ihre ersten Super-8-Filme mit ihrer Französischlehrerin Helga Fanderl zu drehen, einer Studentin der Kubelka-Klasse am Städel in Frankfurt.Bettina Schoeller, Website depoetica. An der Universität Hamburg absolvierte sie einen Magister-Studiengang in den Fächern Germanistik, Journalistik und Ethnologie mit Schwerpunkt Ethnologischer Film und an der Hochschule für bildende Künste Hamburg studierte sie Film im Fachbereich Visuelle Kommunikation. Mit einem einjährigen DAAD-Stipendium ging sie 2000 an die Filmakademie Bukarest.Bettina Schoeller, Kulturserver.de

Seit 2001 sammelte sie beim Film praktische Erfahrungen in den Bereichen Tonassistenz, Aufnahmeleitung, Produktionsassistenz und Regieassistenz. Seit 2005 ist sie als Regisseurin für Fernsehserien, Dokumentar- und Spielfilme tätig. 2006 gründete sie die Produktionsfirma depoetica. mit dem Ziel, künstlerische und experimentelle Filme mit einer kommerziellen Verwertbarkeit zu vereinen.Profil depoetica. Film- und Fernsehproduktion Sie ist Mitglied im Bundesverband Regie, Bundesverband Regie, abgerufen am 23. Juni 2014. und im Vorstand von ProQuote Regie.Wer: Vorstand, Website ProQuote Regie, abgerufen am 7. April 2015. Für ihre Arbeit als Filmregisseurin erhielt sie bisher drei Auszeichnungen.Bettina Schoeller-Bouju, Schüren Verlag, abgerufen am 20. Juni 2014.

Schoeller hat Lehraufträge an der HFF Potsdam-Babelsberg und an der Berliner Technische Kunsthochschule. Sie arbeitet als Freie Journalistin unter anderem für MerianBettina Schoeller: Skurrilität hat Tradition, in: Budapest und Ungarn, Merian 6/1992, S. 120. und die Süddeutsche Zeitung,Bettina Schoeller-Bouju: Verrückt nach dem Westen, Süddeutsche Zeitung vom 23. Mai 2014 ( auf issuu.com) als Freie Mitarbeiterin für DeutschlandfunkBettina Schoeller: Sex II, Büchermarkt, Deutschlandfunk, 2. Juni 1998.Bettina Schoeller: Begehren als Revolution, Büchermarkt, Deutschlandfunk, 14. Juni 2006. und Deutschlandradio Kultur.Natalija Basic, Bettina Schoeller: Krieg als Abenteuer, Feature, Deutschlandradio Kultur, 15. September 2007. Als Autorin veröffentlichte sie den Fettnäpfchenführer Frankreich und zahlreiche Kurzgeschichten in der Zeitschrift L. Der Literaturbote und der Anthologie Nagelprobe. Unter dem Namen „Bettinescu“ hält sie filmische Lesungen. Gemeinsam mit der Filmkritikerin Claudia Lenssen gab sie 2014 das Buch Wie haben Sie das gemacht? Aufzeichnungen zu Frauen und Filmen heraus.http://www.schueren-verlag.de/programm/titel/407-wie-haben-sie-das-gemacht-aufzeichnungen-zu-frauen-und-filmen.html

Im März 2024 übernahm Schoeller die Leitung der Sektion TV-Sektion Televisionen des Filmfest Hamburg.

Filmografie Regie 1995: Weizen, Found Footage, Internationales Kurzfilm-Festival Hamburg 1996: Mit Mutti ins Paradies, Kurzspielfilm 1996: Osnabrück, Experimenteller Spielfilm 1998: Garsilamas, Musikvideo von Band „Loones Tunes“, MTV London 1998: Vom Wasser ins All, Kurzspielfilm, Produktion: ARTE, Prix Elida Fabergé 1999: Happy Hour, Kurzspielfilm, Produktion: ARTE 2001: Die Goldenen Zitronen in Bukarest, Dokumentarfilm 2001: Bucharest is just a mess, Musikvideo, Rumänische HipHop Band 2001: Sunt Connectat, Musikvideo, Rumänische Hip-Hop Band 2001: Rauchgift, Kurzdokumentarfilm 2003: Der Ärgermacher, KinofilmRezension von Anke Westphal: Auf der Jagd nach Kafkas Hüfte, Berliner Zeitung, 17. Juni 2004 2004: Connecting Baghdad, Dokumentarfilm 2004: Female Body Builders, MusikfilmFemale Body Builders auf YouTube 2005: Lyle Lovett, Musikfilm, Regie mit Martin Schoeller 2005: Like Ice in the Sunshine, Lay-Out Film für Langnese 2006–2012: Verbotene Liebe, Fernsehserie (65 Folgen) 2010: Wo ich bin ist oben, Dokumentarfilm, Berlinale Shorts 2010,, Berlinale Shorts 2010 German Shorts in Cannes 2010Deutsche Kurzfilmszene in Cannes, berliner-filmfestivals.de, 12. Mai 2010 2013: Haiti Konbit, DokumentationHaiti Konbit 2013, depoetica.de 2014: Jistis Pou Yo, MusikvideoJistis Pou Yo auf YouTube 2014: Warlam Schalamow: Leben oder schreiben, Kurzfilm zur gleichnamigen Ausstellung in Berlin, depoetica.de 2016: Großstadtrevier: zwei Folgen: „Für nichts und für alles“, „Die Aufsteiger des Jahres“ 2017: Großstadtrevier: vier Folgen: „Der Master“, „Unter Druck“, „Hannes der Held“, „Das Lied vom Helden“ 2018: Großstadtrevier: vier Folgen: „Eine Frage der Gerechtigkeit“, „Toilettenmaffia“, „Blinde Zeugin“, „Harrys Aussage“ 2018: „Die drei von der Müllabfuhr – Drei Männer und ein Baby“ ARD Degeto 87 Minuten 2022: Die Kanzlei – Reif für die Insel 2022: Meine Mutter raubt die Braut

Produktion 2006: Connecting Baghdad, Dokumentarfilm 90 Minuten 2007: Kobold, Kurzfilm. Regie Antje Majewski 2008: Dekonditionierung, Spielfilm. Regie Antje Majewski 2010: Wo ich bin ist oben, Dokumentarfilm, 18 Minuten 2014: Jistis Pou Jo, Musikvideo, 3 Minuten 2016: Fatima, Dokumentarfilm, Regie: Nina Khada

Veröffentlichungen Hohes C, in: Nagelprobe 7. Suhrkamp Verlag, 1991, ISBN 3-518-40313-3 Winnetou, Old Surehand und ich, in: Merian Schleswig Holstein, Heft 7, 46. Jahrgang, S. 118–119, 1993 Artistenlos, Zirkus Roncalli im Winterquartier, in: Merian Köln, 1994, Seite 9–10 Frauenbeschäftigung, in: Nagelprobe 11, Suhrkamp Verlag, 1995, ISBN 3-518-40668-X mit Walter Leimeier (Hrsg.): Hohes C, in: Ein herrenloses Damenfahrrad, Verlag Schöningh, 1997 Michel Houellebecq und Interview mit einem Terroristen, in: Christian Ankowicz, Tex Rubinowitz (Hrsg.): Wie mir Franz Beckenbauer einmal viel zu nahe kam, Eichborn, März 2004, ISBN 3-8218-5558-4 Fickende Hunde und Der Präsidentschaftskandidat, in: Kaffee.Satz.Lesen 1-12, Mairisch Verlag, Reederei Hamburg 2005, ISBN 3-938539-03-8, S. 155, 160 mit Johanna Links: C'est la vie – aber wie?, Fettnäpfchenführer Frankreich, Conbook Verlag, Meerbusch 2011, ISBN 978-3-934918-74-0. mit Claudia Lenssen (Hrsg.): Wie haben sie das gemacht? Aufzeichnungen zu Frauen und Filmen, Schüren, Marburg 2014, ISBN 978-3-89472-881-6.

Preise 1991: Literaturpreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Wiesbaden: Junges Literaturforum Hessen-Thüringen, in: Nagelprobe, Suhrkamp Verlag, Ffm, 1991. 1994: Literaturpreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Wiesbaden: Junges Literaturforum Hessen-Thüringen für „Frauenbeschäftigung“ und „Familienhunger“, in: Nagelprobe, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1994. 1996: 1. Preis und Publikumspreis für den Dokumentarfilm Mit Mutti ins Paradies beim Internationalen Kurzfilm-Festival Hamburg, Kurzfilmagentur Hamburg 1999: Publikumspreis für den Kurzspielfilm happy hour auf dem Filmfestival Sehsüchte 2011: Dokumentarfilmpreis “Bamberger Reiter” 2011 für Wo ich bin ist oben, Bamberger Kurzfilmtage, Rückblick 2011.

Weblinks

depoetica. Film- und Fernsehproduktion Bettina Schoeller Rede im Rahmen des Equal Pay Day/Familienministerium Manuela Schwesig

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau