Voregg-Moosegg ist eine Streulage im Salzachtal im Land Salzburg wie auch Ortschaft und Katastralgemeinde Voregg der Gemeinde Scheffau am Tennengebirge im Bezirk Hallein (Tennengau).

Geographie Die Ortslage befindet sich etwa 24 Kilometer südöstlich von Salzburg und zehn Kilometer südöstlich von Hallein. Sie erstreckt sich am Nordwestfuß des Schwarzen Bergs (), des südwestlichsten Gipfels der Osterhorngruppe, auf um die 550– Höhe. Die zerstreuten Häuser ziehen sich von der rechten Talflanke des Salzachtals oberhalb der Kellau bei Golling (Gemeinde Kuchl) – das sind die Ortslagen Voregg – über die Hochreith () an den oberen Kertererbach, die Gegend Moosegg und das Hundskar (Aubaueralm, um ).

Die Ortschaft umfasst knapp 40 Gebäude mit etwa 100 Einwohnern. Die Katastralgemeinde mit entspricht weitgehend demselben Gebiet.Nominell gehört das Katastralgebiet um die Steinhütte im Süden zur Ortschaft Scheffau, der Gipfel des Schwarzen Bergs zu Weitenau. SAGIS → Layer Grenzen.

mini|hochkant=1.6|Profil durch die Hallstätter Deckscholle östlich von Kuchl:Benno Plöchinger: Die Hallstätter Deckscholle östlich von Kuchl/Salzburg und ihre in das Aptien reichende Roßfeldschichten-Unterlage. In: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt. 1968, S. 80–86 ().  Haselgebirge  Obere/Untere Roßfeldschichten  Kalke  jüngste Sedimente

Geschichte, Natur und Infrastruktur Schon im frühen 17. Jahrhundert wurde begonnen, am oberen Kertererbach Gips abzubauen; das Gipsbergwerk Grubbach–Moosegg ist das größte österreichische Gipsvorkommen. Der Riedl zum Hundskar ist teils vollständig aus Gips aufgebaut. Die Betreiberfirma ist Moldan Baustoffe, heute Tochterfirma der Salzburger Sand und Kieswerke (SSK). Vom Moldanwerk Strubau wurde auch eine Seilbahn zum Bergwerk errichtet.

Bei Schaffung der Ortsgemeinden 1848/50 und des Gerichtsbezirks Golling wurde die Steuergemeinde Voregg der politischen Gemeinde Scheffau zugegeben. Sie ist aber vom Hauptort sehr abgelegen, weil sich der Haarberg zum Lammertal dazwischenschiebt. Die Ortslage erreicht man nur über die Kuchler Strubau. Das Bergwerk hingegen erreicht man über die Weitenauer Straße, die von Voglau noch hinter den Lammeröfen (Gemeinde Abtenau) um den Schwarzenberg herum nach Oberlangenberg (Gemeinde St. Koloman) führt. Schulisch gehört die Ortschaft zum Sprengel der Volksschule Golling. StF: LGBl. Nr. 52/1992 (i.d.g.F. online, ris.bka).

mini|Blick von Voregg auf das Salzachtal bei Kuchl gegen das Roßfeld (Hahnenkamm): mittig der Markt Kuchl, rechts die untere Kellau; hinten links Göllstock, rechts der Untersberg Zur Ortschaft gehören der Alpengasthof Hochreith ()Gasthof Hochreith (hochreith.at) mit schönem Talblick; das 1970 erbaute Leo-Roedel-Haus () der Naturfreunde (Ortsgruppe Golling) ist nicht mehr geöffnet.Seit 2000 als Wohnhaus vermietet. , abgerufen am 14. Juni 2014.Leo-Roedel-Haus. 960 m mit dem Talort Golling. In: Karl Georg Kreiter: Was uns die Namen dieser Schutzhütten im Alpenraum sagen, kreiter.info. Von hier führt der Aufstieg auf den Schwarzen Berg.

Der ganze Salzachtaler Teil gehört zum Landschaftsschutzgebiet Rabenstein–Kellau.

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Bezirk Hallein Kategorie:Scheffau am Tennengebirge Kategorie:Osterhorngruppe