Karl Lüneburg (* 4. Mai 1927 in Stargard in Pommern; † 11. Juni 2014 in Bremen) war ein deutscher Politiker (SPD), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und Ortsamtsleiter.
Biografie Lüneburg wuchs in Berlin in einem Arbeiterhaushalt auf.
Beruf Lüneburg war in Bremen als Technischer Angestellter und Konstrukteur tätig. In den Jahren 1975 bis 1990 war er Leiter des Ortsamtes Bremen-Blumenthal.
Politik Lüneburg war seit den 1950er Jahren Mitglied der SPD und in Blumenthal und Bremen-Nord in der Partei in verschiedenen Funktionen aktiv tätig. In den Jahren 1967 bis 1975 war er acht Jahre lang Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und in verschiedenen Deputationen (Bildung, Sport, sowie Bau und Raumordnung) und Ausschüssen der Bürgerschaft tätig. Im Jahr 1975 musste er das Mandat niederlegen, da er zum Ortsamtsleiter gewählt wurde; sein Nachfolger wurde Klaus Kück (SPD). Hohe Wertschätzung erfuhr seine Arbeit als Zeitzeuge. Bürgerschaftspräsident Christian Weber würdigte ihn: „Karl Lüneburg ist es wesentlich zu verdanken, dass vor allem junge Menschen über Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus intensiv aufgeklärt wurden.“Weser-Kurier vom 14. Juni 2014, S. 20.
Mitgliedschaften und Ehrungen Lüneburg gehörte jahrzehntelang verschiedenen Vorständen auf der Landes-, Kreis- und Ortsverbandsebene des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) an und war Ehrenvorsitzender im SoVD. Er war Mitglied im Vorstand des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge in Bremen In Bremen-Blumenthal ist eine Straße nach ihm benannt.
Quellen Norbert Korfmacher: Mitgliederverzeichnis der Bremischen Bürgerschaft 1946 bis 1996 (= Kommunalpolitik. Band 1). LIT, Münster 1997, ISBN 3-8258-3212-0.
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Person (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge) Kategorie:Person (Blumenthal, Bremen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2014 Kategorie:Mann