Gabriele Werner (* 1. April 1958 in Bassum) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.
Werdegang Werner studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Deutsche Philologie und Philosophie. Sie promovierte 1995 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Thema „Lieber das Leben als diese Prismen ohne Tiefe“. Mathematik im Surrealismus. Werner hatte Lehraufträge an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Humboldt-Universität zu Berlin, lehrte von 2003 bis 2008 als Professorin an dem Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung an der Universität für angewandte Kunst WienUniversität für angewandte Kunst Wien abgerufen am 9. Juni 2014 und von 2008 bis 2024 als Professorin für Theorie und Geschichte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Personenseite von Gabriele Werner , abgerufen am 31. März 2026
Veröffentlichungen (Auswahl) Bildwelten des Wissens. In: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Band 1,1., Gabriele Werner, Berlin 2003, S. 9–20; mit Horst Bredekamp, Angela Fischel und Birgit Schneider Bildunterschätzung–Bildüberschätzung. Ein Gespräch der „Bilder des Wissens“ mit Michael Hagner. In: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik. Band 1,1. Bilder in Prozessen, hrsg. von Horst Bredekamp und Gabriele Werner, Berlin 2003, S. 103–111. Zerstörung(en) des mathematischen Modells. In: Louise Bourgeois: Intime Abstraktionen. Hrsg. von Beatrice E. Stammer, Kathrin Becker, Antje Weitzel und Valeria Schulte-Fischedick. Berlin 2003 ISBN 978-3-0001-1312-3 Warum Austin Powers albern ist, Dr. Evil jedoch nicht. In: Kritische Berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften, 4/2003, S. 61–65 Mathematik im Surrealismus. Man Ray, Max Ernst, Dorothea Tanning. Diss. Jonas Verlag, Marburg 2002, ISBN 978-3-8944-5303-9. Nicht ohne sie... aber ohne ihn schon gar nicht. Dora Maar und Pablo Picasso. Eine Lektürestudie. In: Renate Berger (Hg.): Liebe Macht Kunst. Künstlerpaare im 20. Jahrhundert. Köln 2000, ISBN 978-3-41208400-4, S. 109–127. Fremdheit und Weiblichkeit. Zum surrealistischen Exotismus. In: Annegret Friedrich, Birgit Haenel, Viktoria Schmidt-Linsenhoff, Christina Threuter (Hg.): Projektionen. Rassismus und Sexismus in der Visuellen Kunst. Berlin 1997, ISBN 978-3-89445-217-9, S. 79–93. Blick-Wechsel. Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit in Kunst- und Kunstgeschichte. Mit Ines Lindner, Sigrid Schade und Silke Wenk. 1989, ISBN 978-3-4960-0471-4.
Stipendien 2009: Käthe-Leichter-Gastprofessur Universität Wien Gabriele Werner: „Gastprofessorinnen halten Vorträge zu Frauen- und Geschlechterforschung“ abgerufen am 9. Juni 2014 1997: Habilitationsstipendium der Humboldt-Universität zu Berlin 1995: Walther Rathenau-Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin 1992 und 1999: Stipendiatin des „Förderprogramm Frauenforschung“ der Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen in Berlin
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Einzelnachweise
Kategorie:Geschlechterforscher Kategorie:Hochschullehrer (Universität für angewandte Kunst Wien) Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Frau