mini|hochkant=0.3|Heraldik Fam. v. Woyrsch. Schles. Wappenbuch. Günther von Woyrsch (* 13. November 1858 in Pilsnitz bei Breslau; † 30. Mai 1923) war ein deutscher Rittergutsbesitzer, Verwaltungs- und Hofbeamter und Politiker.
Leben Familie Die Eltern von Günther von Woyrsch waren der Wirkliche Geheime Rat Karl Wilhelm Remus von Woyrsch und seine Ehefrau Cäcilie geb. Websky (1825–1903), Tochter des Textilfabrikanten Martin Websky. Der preußische Generalfeldmarschall Remus von Woyrsch war sein Bruder. Er selbst war seit 1890 verheiratetGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1938. Jahrgang 111, Justus Perthes, Gotha 1937, S. 396. mit Gertrud Gräfin von Pfeil-Kreisevitz, Tochter des Grafen Edald von Pfeil-Kreisevitz und der Marie Brandt von Lindau-Schmerwitz. Gertrud und Günther von Woyrsch hatten zwei Töchter und drei Söhne, zweitjüngster Sohn war der hochrangige SS-Obergruppenführer und General der Polizei Udo von Woyrsch-Schwanowitz, welcher lange der Leiter der SS in Schlesien war. Die älteste Tochter Ines war mit dem Landrat Günther Graf von Roedern verheiratet,Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (HiKo) (Hrsg.): Deutsche Biographie: Roedern, Günther Graf von. (1875–1958)., Stand 2022. Tochter Erika heiratete den Gutsbesitzer Walter von Uechtritz und Steinkirch. Die anderen Söhne Siegfried, (mit Pilsnitz) und Horst von Woyrsch, mit Gr. Zauche, wurden mit jeweils Gütern ausgestattet. mini|hochkant=0.3|Schloss Schwanowitz. (2013). Werdegang Nach dem Besuch des Magdalen-Gymnasiums in Breslau studierte Günther von Woyrsch an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Alma Mater Lipsienses und der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau Rechtswissenschaften. 1879 wurde er MitgliedKarl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1794 bis 1904. Verlag der Academischen Monatshefte, Starnberg 1904. des Corps Borussia Bonn.Vgl. Karl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910. Carl Gerber-München-Verlag der Academischen Monathefte, Starnberg 1910, 19 (Corps), (Lfd. Nr. dort) 527. Nachdem er das Referendarexamen abgelegt hatte, wurde er Herr auf Schwanowitz im Landkreis Brieg. Er wurde zum Kreisdeputierten und Landesältesten gewählt. Er war Landschaftsdirektor und Königlicher Kammerherr sowie Rittmeister a. D.
Literatur Friedrich Karl Devens: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Selbstverlag, Düsseldorf 1902, S. 195. G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Wailandt AG-Selbstverlag, Aschaffenburg 1928, S. 190. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1938. (Erstaufnahme: Mit Stammreihe und älterer Genealogie). Jahrgang 37, Justus Perthes, Gotha 1937, S. 629 ff. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1942. (Letztausgabe). Jahrgang 42, Justus Perthes, Gotha 1941, S. 620 ff.
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Politiker (Preußen) Kategorie:Kammerherr (Preußen) Kategorie:Adliger Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1858 Kategorie:Gestorben 1923 Kategorie:Mann