Das aurum coronarium (agr. στεφανικόν, στεφανωτικόν, στεφανικὸν χρυσίον), wörtlich „Kranzgold“, war eine aus der griechischen Ehrbezeugungspraxis durch Bekränzung oder Kranzüberreichung hervorgegangene Abgabe, die in den hellenistischen Monarchien und – über diese vermittelt – in Rom von den siegreichen republikanischen imperatores und später von den principes als anlassgebundene, regelmäßig einforderbare Steuer erhoben wurde, ohne den Charakter einer freiwilligen Gabe je ganz zu verlieren.
Literatur
Theodor Klauser: Aurum coronarium. In: Römische Mitteilungen. Band 59, 1944, S. 129–153. Theodor Klauser: Aurum coronarium. In: Reallexikon für Antike und Christentum. Band 1, 1950, Sp. 1010–1020.
Weblinks Aurum coronarium in der Jewish Encyclopedia (engl.). Aurum coronarium in Oxford Reference, hrsg. von Oxford University Press (engl.). Aurum coronarium in der Perseus Digital Library (engl.).
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