Siham Bouhlal (* 1966 in Casablanca) ist eine ursprünglich marokkanische Schriftstellerin, Poetin, Mediävistin und Übersetzerin.

Leben und Werk

Bouhlal lebt seit 1984 in Paris, wo sie an der Sorbonne Literatur studierte. Sie übersetzt Texte aus dem Mittelalter und der Gegenwart vom Arabischen ins Französische. Ihre Gedichte kreisen um die Liebe, die Leidenschaft und den Liebesakt. Weiter gilt ihre Aufmerksamkeit dem Tod, dem Verlust und der Abwesenheit. „Poesie kann alles sein – ein Wort, ein Blick, eine Geste oder ein Moment der Stille“, sagt sie. Sie befasst sich auch mit arabischen Traditionen und der Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft.

Werke Et ton Absence se fera Chair, 2015, Éditions Yovana Poèmes bleus, St. Benoît du Sault 2005, Tarabuste Songes d’une nuit berbère, ou La tombe d’épines, mit D. de Bournazel, Paris 2007, Al Manar Corps lumière, mit D. d. Bournazel, Paris 2008, Al Manar Princesse Amazigh, Paris 2009, Al Manar Tombeau/Das Grab, mit K. Zylla, Paris 2009, Al Manar Étreintes, mit A. Woda, Paris 2010, Al Manar Mort à vif, mit M. Binebine, Paris 2010, Al Manar

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