Lavilletertre ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Beauvais, zum Gemeindeverband Vexin Thelle und zum Kanton Chaumont-en-Vexin.
Geographie Die Gemeinde Lavilletreer liegt an der Viosne in der Landschaft Vexin français an der Grenze zum Département Val-d’Oise, 15 Kilometer südöstlich von Gisors und 22 Kilometer nordwestlich von Pontoise. Zu Lavilletertre gehören die Ortsteile Romesnil und Saint-Cyr-sur-Chars. Der Bahnhof Lavilletretre liegt an der Bahnstrecke von Paris nach Dieppe; durch die Gemeinde führt die frühere Route nationale 15. Umgeben wird Lavilletretre von den Nachbargemeinden Tourly im Norden, Monneville im Nordosten, Chavençon im Osten, Neuilly-en-Vexin im Südosten, Chars im Süden, Bouconvillers im Südwesten, Lierville Westen sowie Liancourt-Saint-Pierre im Nordwesten.
Geschichte Lavilletertre war von 1790 bis 1801 Hauptort eines Wahlkreises (Kantons). 1823 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Saint-Cyr-sur-Chars nach Lavilletretre eingemeindet.
Einwohner Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021 Einwohner 500 413 463 505 540 599 516 517 643 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten zwischen 1140 und 1170 errichtete Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité im romanisch-gotischen Übergangsstil mit großem romanischem Portal, seit 1862 als Monument historique klassifiziert.clochers.org Schloss von Saint-Cyr aus dem 17. und 18. Jahrhundert, seit 1969 teilweise als Monument historique eingetragen Ehemaliges Haus der Barmherzigen Brüder vom Hl. Johannes von Gott Menhir La pierre frite in Romesnil
Literatur Bernhard Duhamel: Guide des églises du Vexin français. Éditions du Valhermeil, Paris 1988, ISBN 2-905684-23-2, S. 203–206. Louis Régnier: L’église de La Villetertre (Oise). Congrès archéologique de France, LXXIIe session: séances générales tenues à Beauvais en 1905. A. Picard/H. Delesques, Paris/Caen. Band 72 (1906), S. 489–522.
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