Friedrich Moritz von Pöllnitz (* 18. Januar 1689; † 15. Juni 1760 in Celle) war ein königlich großbritannischer und kurbraunschweigisch-lüneburgischer Generalmajor und Chef des Reiter-Regiments No.4.

Seine Eltern waren der preußische Oberst Wilhelm Ludwig von Pöllnitz († Ende 1693) und dessen Ehefrau Luise Katharina von Eulenburg (1673–1711). Nach dem Tod ihres Mannes heiratete die Witwe den Geheimrat Franz von Meinders. Der Abenteurer Karl Ludwig von Pöllnitz war sein Bruder.

Er war zunächst in brandenburgische Diensten, wo Kornett bei den Gensdarmes war,Johann Gustav Droysen,Geschichte der Preussischen Politik, S. 100, Digitalisat und kämpfte mit ihnen in Brabant gegen die Franzosen. Er ging danach in kurbraunschweigische Dienste und kam dort 1729 als Rittmeister in das Kavallerie-Regiment (Walter). 1734 kam er als Major in das Kavallerie-Regiment (Hasberg) und wurde dort 1744 Oberstleutnant. Am 4. Mai 1748 wurde er als Oberst und Chef des Kavallerie-Regiments (Behr). Im März 1757 ging er mit dem Charakter als Generalmajor in Pension. In Brandenburg verkaufte er im Jahre 1724 die Güter Buch, Karow und Birkholz mit allem Inventar für 47.000 Taler an den Geheimem Etatsrat Adam Otto von Viereck.Streifzüge durch die Orts- und Medizingeschichte von Berlin-Buch, S. 24

Literatur Fortgesetzte neue Genealogisch-historische Nachrichten, S. 952f, Digitalisat Eduard Maria Oettinger, Karl August Kesselmeyer, Moniteur des Dates, S. 126, Digitalisat Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 268 Nr. 144

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Einzelnachweise

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