Parmain [] ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France. Sie ist Teil des Kanton L’Isle-Adam im Arrondissement Pontoise. Die Einwohner werden Parminois(es) genannt.

Geografie

Parmain liegt in der Vexin (Regionaler Naturpark Vexin français) an der Oise, etwa 30 Kilometer nördlich von Paris. Am südöstlichen Rand der Gemeinde mündet der Sausseron in die Oise.

Umgeben wird Parmain von den Nachbargemeinden Hédouville im Norden, Champagne-sur-Oise im Nordosten, L’Isle-Adam im Osten, Valmondois im Süden und Nesles-la-Vallée im Westen.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Jouy-le-Comte, Boulonville und Grand Val.

Geschichte 1228 wurden Parmain und Jouy-le-Comte erstmals urkundlich in einer Schenkung zwischen dem Ritter Jehan de Parmeng und der Zisterzienserabtei Notre-Dame du Val erwähnt. Noch im 13. Jahrhundert wurde die Kirche von Jouy-le-Comte errichtet. In Jouy-le-Comte unterhielten die Ritter vom Templerorden eine Kommandantur.

Bevölkerungsentwicklung 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2018 1859 2406 3443 4561 5155 5274 5397 5533 5575

Sehenswürdigkeiten hochkant=1.35|mini|La Sirène Der Dolmen du Trou à Morts liegt im Wald, etwa 2,0 km nördlich von Parmain Kirche Saint-Denis in Jouy-le-Comte, seit 1912/1945 Monument historique Kirche Sacré-Cœur, 1889 errichtet Taubenhaus (Colombier) in der Ortschaft Boulonville, errichtet im 18. Jahrhundert, seit 1965 Monument historique Wohnhaus La Sirène aus dem Jahr 1907 Waschhaus Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Parmain

Persönlichkeiten Alexandre Andryane (1797–1863), Politiker Georges Leclanché (1839–1882), Chemiker Jacques Ancel (1882–1943), Geograph

Literatur Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise. Flohic Éditions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 434–438.

Weblinks

Kategorie:Ort in der Île-de-France

Kategorie:Ersterwähnung 1228 Kategorie:Ort an der Oise