Friedrich Hans Koken (* 27. September 1883 in Hannover; † 17. Mai 1946 in Hildesheim) war ein deutscher Maler.Vergleiche Friedrich Hans Koken in der Datenbank ... (siehe Weblinks)In dieser Datenbank findet sich jedoch versehentlich das Geburtsdatum 27. anstelle von 23. September 1883.
Leben Familie Hans Koken war der Sohn des Malers Paul Koken. Er heiratete die Malerin Gertrud Stegen (* 26. Juni 1888 in Hannover). Hugo Thielen: Koken, (2) Friedrich Hans. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 362.
Werdegang Hans Koken studierte an der Kunstakademie in München ab dem 21. April 1911 unter Franz von Stuck und gab als Konfession evangelisch an.Matrikelnummer 3995. Siehe die Angaben in der Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München und Scan der Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München, Bd. 3, München, 1884-1920. mini|Das Kalte Fleet bei Eickeloh Koken schuf vor allem Landschaftsmalereien im seinerzeit althergebrachten Stil. „Als erklärter Gegner der Moderne weigerte er sich, die Avantgarde der 20er Jahre anzuerkennen.“ 1926 wurde Koken Mitglied im Hannoverschen Künstlerverein.Hugo Thielen: Koken, (5) Friedrich Hans. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen (Hrsg.): Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 207.
In der Zeit des Nationalsozialismus war er Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 20 Gruppenausstellungen sicher belegtMartin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 479, passim, darunter von 1937 bis 1942 jährlich die Große Deutsche Kunstausstellung in München. Er zeigte dort Landschaftsbilder, von denen Rudolf Heß und Heinrich Himmler drei erwarben.
Literatur
Hans F. Schweers: Gemälde in deutschen Museen. Katalog der ausgestellten und depotgelagerten Werke. Zweite Ausgabe. Teil I,Künstler und ihre Werke. Band 1–4, Saur, München u. a. 1994, S. 986. Ines Katenhusen: Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik ' (= Hannoversche Studien, Schriftenreihe des Stadtarchivs Hannover, Band 5). Hahn, Hannover 1998, ISBN 3-7752-4955-9, S. 225–227. Hugo Thielen: Koken, (5) Friedrich Hans. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 207 (Google-Books). Hugo Thielen: Koken, (2) Friedrich Hans. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 362.
Weblinks Friedrich Hans Koken in der Datenbank zur Großen Deutschen Kunstausstellung 1937–1944
Anmerkungen
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