mini|200px|FC Askania Forst – Südostdeutscher Meister 1914 Die südostdeutsche Fußballmeisterschaft 1913/14 war die achte Austragung der südostdeutschen Fußballmeisterschaft des Südostdeutschen Fußball-Verbandes (SOFV). Die Meisterschaft gewann der Titelverteidiger FC Askania Forst durch einen 2:1-Erfolg im Finale gegen den Verein Breslauer Sportfreunde. Es war Askania Forsts dritter und letzter Meistertitel des Südostdeutschen Fußball-Verbandes nach den Triumphen 1911 und 1913. Durch den Gewinn der Verbandsmeisterschaft qualifizierten sich die Forster für die deutsche Fußballmeisterschaft 1913/14, bei der sie nach einer 0:4-Auswärtsniederlage erneut im Viertelfinale ausschieden.

Modus Die Fußballmeisterschaft wurde in diesem Jahr erneut in sechs regionalen 1. Bezirksklassen ausgespielt, deren Sieger für die Endrunde qualifiziert waren.

Bezirk Bezirksmeister Breslau Verein Breslauer Sportfreunde Niederlausitz FC Viktoria Forst Niederschlesien ATV Liegnitz Oberschlesien Beuthener SuSV 09 Posen DSV Posen Oberlausitz SC Preußen Görlitz

Bezirk I Breslau

A-Klasse

(M) Titelverteidiger Bezirk

B-Klasse

(N) Aufsteiger aus der C-Klasse

Relegationsspiel

Zur A-Klasse:

Zur B-Klasse:

Bezirk II Niederlausitz Zum ersten Mal war auch der Titelverteidiger für die südostdeutsche Endrunde qualifiziert, so dass Askania Forst trotz zweitem Platz ebenfalls an dieser teilnehmen durfte.

1. Klasse

(SOM) südostdeutscher Titelverteidiger (M) Titelverteidiger Bezirk (N) Aufsteiger aus der 2. Klasse

Aufstiegsrunde zur 1. Klasse Halbfinale:

| colspan="5"|SV Wacker Ströbitz (Sieger 2. Klasse Abteilung A) erhielte ein Freilos.

Finale:

Bezirk III Niederschlesien Die niederschlesische Meisterschaft wurde zuerst in vier Gauen ausgetragen. Die jeweiligen Erstplatzierten spielten in einer Finalrunde den Meister aus.

Gau Brieg Aus dem Gau Brieg ist aktuell nur der Sieger SC Brega Brieg überliefert.

Gau Glogau Aus dem Gau Glogau ist als Sieger der SC Preußen 1911 Glogau überliefert. Weitere Teilnehmer waren Grünberger FC, FC Viktoria Kusser, SC Preußen Glogau Ib, FC Fortuna Neusalz, FC Fortuna Neusalz Ib und FC Wacker Grünberg.

Gau Liegnitz

(M) Titelverteidiger Bezirk

Gau Schweidnitz Pl. Verein 1. SV Silesia Freiburg 2. Schweidnitzer FV 1911 3. Waldenburger SV 09 4. FC Sportfreunde Schweidnitz 5. Schweidnitzer FV 1911 II

Niederschlesische Endrunde Vorrunde:

Finale:

Bezirk IV Oberschlesien Die Oberschlesische Meisterschaft wurde zuerst in drei Gauen ausgetragen. Die jeweiligen Erstplatzierten spielten in einer Finalrunde den Meister aus.

Gau Beuthen

Gau Gleiwitz

Gau Kattowitz

(M) Titelverteidiger Bezirk (N) Aufsteiger aus der 2. Klasse

Oberschlesische Endrunde Vorrunde:

| colspan="5"|FC Preußen Kattowitz erhielte ein Freilos.

Finale:

Bezirk V Posen

(M) Titelverteidiger Bezirk (N) Aufsteiger aus der 2. Klasse

Entscheidungsspiel um die Posener Meisterschaft

Bezirk VI Oberlausitz Die Oberlausitzer Meisterschaft wurde zuerst in zwei Gauen ausgetragen. Die beiden Erstplatzierten spielten in einem Finale den Meister aus.

Gau Görlitz Der Sieger des Gaus Görlitz lautete SC Preußen Görlitz. Weitere Teilnehmer waren SC Germania Görlitz, SC Union Görlitz, Sp. Abt. des TC Görlitz, FC Niesky 08, SC Preußen Görlitz II und SC Merkur Görlitz.

Gau Halbau Der Sieger des Gaus Halbau lautete Saganer SV. Weitere Teilnehmer waren SC Germania Halbau und SC Sprottau.

Oberlausitzer Meisterschaft

Südostdeutsche Endrunde Die Endrunde um die südostdeutsche Fußballmeisterschaft wurde in dieser Saison erneut im K.-o.-System ausgetragen. Qualifiziert waren die Meister aus den 6 Bezirken sowie der Titelverteidiger FC Askania Forst.

Vorrunde

| colspan="5"|FC Viktoria Forst (Sieger Bezirk Niederlausitz) erhielte ein Freilos.

Halbfinale

Finale

Literatur Udo Luy: Fußball in Süd-Ostdeutschland (Schlesien) 1893 – 1914., Kleinrinderfeld 2017

Weblinks Südostdeutsche Meisterschaft 1913/14

#1913 Kategorie:Fußballsaison 1913/14