Curt Stallmach (* 25. April 1914 in Rawitsch als Kurt Willi StallmachGeburts- und Taufbucheintrag Nr. 6/1914 der Pfarre Rawitsch; † unbekannt) war ein deutscher Filmarchitekt.
Leben und Wirken Über Stallmachs Werdegang ist derzeit nichts bekannt. Nach einer Assistenzzeit begann der in München ansässige Ostdeutsche 1953, meist in Zusammenarbeit mit Kollegen, Filmbauten umzusetzen. Stallmach gestaltete in den 1950er Jahren überwiegend die Dekorationen zu Lustspielen und Heimatfilmen, Dramen und Melodramen, von denen keiner eine größere, filmhistorische Bedeutung besitzt. Seine letzte Arbeit für das Kino war die eines zweiten Architekten bei Billy Wilders in Deutschland gedrehter US-Komödie Eins, zwei, drei.
Nach 1963 verliert sich seine Spur. Möglicherweise ist Stallmach bereits Mitte der 1970er Jahre verstorben gewesen, in dem Handbuch „Das Film-Fernseh-ABC-Taschenadreßbuch 1975-76“, dessen Redaktionsschluss auf den 31. März 1975 datiert ist, wird er unter Filmarchitekten und Bühnenbildner nicht mehr aufgeführt.
Filmografie beim Kinofilm, wenn nicht anders angegeben
1953: Junges Herz voll Liebe 1954: Der Zarewitsch 1954: Heimweh nach Deutschland 1955: In Hamburg sind die Nächte lang 1956: Der Jäger vom Roteck 1956: Hurra – die Firma hat ein Kind 1957: Egon, der Frauenheld 1957: Wetterleuchten um Maria 1957: Die Prinzessin von St. Wolfgang 1957: Der Bauerndoktor von Bayrischzell 1958: Worüber man nicht spricht 1958: Ein Lied geht um die Welt 1958: Der Sündenbock von Spatzenhausen 1958: Die Landärztin 1959: Hubertusjagd 1960: Der Rächer 1961: Eins, Zwei, Drei (als zweiter Architekt) 1963: Schule der Geläufigkeit (Fernsehspiel)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Szenenbildner Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann