mini|Evangelische Kirche Werschweiler mini|Inschrift über dem Eingangsportal mini|Blick in den Innenraum mini|Blick zur Orgelempore Die Evangelische Kirche Werschweiler ist ein Sakralbau im saarländischen Werschweiler, einem Stadtteil der Kreisstadt St. Wendel. Werschweiler ist der Kirchengemeinde Dörrenbach im Kirchenkreis Saar-Ost der Evangelischen Kirche im Rheinland zugeordnet.Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland Auf: www.ekir.de, abgerufen am 25. Mai 2014Kirchenkreis Saar-Ost Auf: www.evangelisch-im-saarland.de, abgerufen am 25. Mai 2014 In der Denkmalliste des Saarlandes ist die Kirche als Einzeldenkmal aufgeführt.saarland.de:
Geschichte und Architektur Erbaut wurde die Kirche in den Jahren 1838 bis 1842 und ersetzte eine Kapelle an gleicher Stelle. Die Grundsteinlegung fand am 29. Juni 1838 statt. Die Bauarbeiten wurden hauptsächlich von Heimwerkern aus St. Wendel ausgeführt.Heimatbuch des Kreises St. Wendel, 1. Ausgabe 1948 (PDF; 21 MB) Auf: www.landkreis-st-wendel.de, abgerufen am 1. März 2016.
Die Kirche wurde als Saalkirche im Stil des Klassizismus errichtet. Sie gliedert sich in ein Langhaus, in Form eines Rechtecksaals, und einen viereckigen Turm im Westen mit Spitzhelm. Die Seitenwände des Langhauses weisen in der Mitte drei Achsen mit Rundbogenfenstern auf und wird durch ein horizontales, rötliches Gesimse gegliedert.
Orgel Die Orgel der Kirche wurde 1886 von der Firma Oberlinger (Windesheim) erbaut. Das Kegelladen-Instrument verfügt über zehn Register, verteilt auf ein Manual und Pedal. Die Stimmtonhöhe beträgt 441 Hz bei 9 °C. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch. Die Disposition lautet wie folgt:Die Orgel der Evangelischen Kirche Werschweiler Auf: www.organindex.de, abgerufen am 25. Mai 2014
I Hauptwerk C–f3 1. Principal 8′ 2. Hohlflöte 8′ 3. Salicional 8′ 4. Octave 4′ 5. Flöte 4′ 6. Quinte 3′ 7. Octave 2′ 8. Mixtur 2′ Pedal C–g0 9. Subbass 16′ 10. Octavbass 8′ Koppeln: I/P
Glocken Das Geläute im Turm besteht aus zwei Glocken und ist eines der wenigen Denkmalgeläute im Saarland, das aus zwei verschiedenen Gussepochen stammt. Die ältere der beiden Glocken wurde im Jahr 1415 von Glockengießer Otto von Speyer gegossen und ist eine von drei noch erhaltenen im Bereich des Ostertals, die von diesem Gießer stammen. Ihr Gewicht beträgt 120 kg, ihr Durchmesser 58 cm. Im Jahr 1838 erhielt die Kirche in Werschweiler noch zwei weitere historische Glocken, die aber während des Ersten Weltkrieges zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurden. Im Jahr 1921 konnte eine der evangelischen Kirchengemeinde von Werlau bei Sankt Goar gehörende Glocke erworben werden, die um 1900 von Glockengussmeister Franz Schilling (Apolda) gegossen wurde. Den Zweiten Weltkrieg überstanden beide Glocken ohne größeren Schaden und sind bis heute in Gebrauch.Beschreibung von Turbofreak89 Auf: www.youtube.com, abgerufen am 25. Mai 2014
Nr. Ton Gießer, Gussort Gussjahr Inschrift 1 a′ Franz Schilling / Apolda 1900 GEGOSSEN FUER DIE EVANGEL.GEMEINDE WERLAU VON FRANZ SCHILLING-APOLDA IN THUER. 1900 EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE 2 fis′′ Otto von Speyer 1415 o.rex.glorie.xpe.veni.cvm.pace.
Weblinks
Evangelische Kirchengemeinde Dörrenbach - Ev. Kirche Werschweiler Werschweiler im Ostertal - Evangelische Kirche - Vollgeläute (Video mit Ton)
Einzelnachweise
Werschweiler Werschweiler Kategorie:Baudenkmal in St. Wendel werschweiler Werschweiler Werschweiler Werschweiler Werschweiler