Saint-Étienne-de-Montluc (bretonisch: Sant-Stefan-Brengoloù) ist eine französische Kleinstadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Loire-Atlantique in der Region Pays de la Loire. Sie gehört zum Arrondissement Nantes und zum Kanton Blain. Die Einwohner werden Stéphanois genannt.

Geographie Saint-Étienne-de-Montluc liegt etwa 20 Kilometer westnordwestlich von Nantes nahe der Mündung der Loire in den Atlantik. Umgeben wird Saint-Étienne-de-Montluc von den Nachbargemeinden Vigneux-de-Bretagne im Norden, Sautron im Osten, Couëron im Osten und Süden, Le Pellerin im Süden und Cordemais im Westen.

Am nordöstlichen Rand der Gemeinde führt die Route nationale 165 von Nantes nach Quimper und weiter nach Brest sowie die Bahnstrecke Tours–Saint-Nazaire. Im östlichen Gemeindegebiet entspringt das Flüsschen Chèzine, das in Nantes in die Loire einmündet.

Geschichte Als Siedlung kann der Ort auf eine fast viertausendjährige Geschichte zurückblicken; als Zeugnisse dieser Epoche dienen die hiesigen Menhire. Im Mittelalter wurde dann das römisch geprägte Monte lucis mit dem Namen des heiligen Stephans ergänzt.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2022Einwohner 3520 3595 3900 5018 5759 6228 6622 7739

Sehenswürdigkeiten Menhir de Haute Roche Kirche Saint-Étienne, errichtet im 19. Jahrhundert, Monument historique seit 2007 Hôtel de ville Herrenhaus aus der Zeit um 1470 Schloss Ker Rado Schloss La Juliennais Schloss Saint-Thomas Schloss La Vallais Schloss Perrorteau

Gemeindepartnerschaft Mit der deutschen Gemeinde Mühlhausen in Baden-Württemberg verbindet Saint-Étienne-de-Montluc seit 1991 eine Partnerschaft.

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Loire-Atlantique. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-040-X, S. 1047–1050.

Weblinks

Kategorie:Ort in Pays de la Loire Kategorie:Stadt in Frankreich