Arthur Schulz (* 31. Mai 1885 in Wasserburg am Inn; † 5. Dezember 1963 in Stendal) war ein deutscher Gymnasiallehrer und Winckelmann-Forscher.
Leben Nach dem Abitur in Brandenburg/Havel studierte Arthur Schulz an der Universität Göttingen und legte dort 1909 das Staatsexamen ab. 1909 begann er sein Seminarjahr in Kolberg, 1912 wurde er am Gymnasium Kolberg fest angestellt, 1925 wechselte er an das Gymnasium in Neustettin und 1929 an das Marienstiftsgymnasium nach Stettin. Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen 71, 1929, S. 110.
Nach 1945 war Arthur Schulz als Oberstudiendirektor Leiter des Winckelmann-Gymnasiums in Stendal. Daneben war er Vorsitzender der nach Johann Joachim Winckelmann benannten Winckelmann-Gesellschaft zu Stendal. 1960 wurde er mit der Winckelmann-Medaille der Stadt Stendal ausgezeichnet. Am 11. Januar 1964, einen Monat nach seinem Tod, wurde Schulz nach 1945 der erste Ehrenbürger der Stadt Stendal.Hitler in Stendal. In: Die Zeit 36/1995. Außerdem wurde in Stendal 1969 eine Straße nach ihm benannt.
1956 erhielt er von der Universität Leipzig die Ehrendoktorwürde sowie von der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin die Leibniz-Medaille. Er war korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.
Schriften (Auswahl) Die Bildnisse Johann Joachim Winckelmanns. Akademie-Verlag, Berlin 1953, . Winckelmann und seine Welt. Akademie-Verlag, Berlin 1962, . Die Kasseler Lobschriften auf Winckelmann. Akademie-Verlag, Berlin 1963, . mitwirkend bei: Johann Hermann von Riedesels Reise durch Sizilien und Großgriechenland. Akademie-Verlag, Berlin 1965, .
Literatur
Weblinks
Personalbögen der Lehrer höherer Schulen Preußens
Einzelnachweise
Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) Kategorie:Ehrenbürger von Stendal Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts Kategorie:Träger der Leibniz-Medaille Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1885 Kategorie:Gestorben 1963 Kategorie:Mann