Josef Nikolaus Geis (* 10. Juni 1892 in München; † 1. September 1952 ebenda) war ein in München tätiger Künstler, Illustrator und Graphiker. mini|Plakat von Josef Geis (1918) mini|Wahlplakat aus dem Jahr 1932 Leben und Karriere Josef Geis malte für die humoristische Wochenschrift Fliegende Blätter, später für die Münchner Kunst- und Literaturzeitschrift Jugend, für die er oft die Titelseite gestaltete. Für die SPD gestaltete er Plakate gegen den Nationalsozialismus. 1929 entwarf er ein Plakat mit dem Stereotyp des „vertierten Bolschewisten“.Rainer Schoch: Politische Plakate der Weimarer Republik : 1918 - 1933. Hessisches Landesmuseum Darmstadt, 1980, S. 99 f.

Er war ein Enkel des Volkssängers Jakob Geis, sein Vater war der Schauspieler und Sänger Josef Geis (1867–1940) und sein Bruder der Dramaturg und Drehbuchautor Jacob Geis.

Plakate

Absolvia Luitpoldiana, 1912 Fest der Kunstgewerbeschüler Sammelt Brennessel! – Wenn ihr Kleidung und Faden wollt! Rot ist dein Tod. Hausbesitz wähle Liste 12, 1929 Faschings-Festzug-Muenchen, 1929 An diesem System stirbt das Volk – wählt Sozialdemokraten Liste 1, 1932

Illustrierte Bücher Walter Leipziger: Die sieben Schwaben. Vier Tannen Verlag, Berlin 1950. Anders Christian Westergaard: Klein-Ingrid : Fröhliche Erlebnisse eines kleinen Mädchens in einer grossen Stadt. Schneider, Augsburg 1953. Hans Bachwitz: Bibimatz, Lebenskarambolagen eines Schlehmils. Neue Folge, Braun & Schneider, München 1928.

Weblinks

Beiträge von Josef Geis in Jugend

Einzelnachweise

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