Käthe Mey (* 19. Januar 1907 in Berlin; † 1987 in Würselen) war eine deutsch-britisch-schweizerische Filmeditorin.

Werdegang Die gebürtige Deutsche Käthe Mey wurde durch Heirat britische Staatsangehörige und war Schnittmeisterin bei der Tobis.

Lazar Wechsler holte sie für seine geplanten Langspielfilme nach Zürich. Da während des Krieges in der Schweiz ein generelles Arbeitsverbot für Ausländer galt, musste Käthe Mey ihre Stelle 1942 an Hermann Haller abgeben.

Nach Kriegsende arbeitete sie in England und Kanada und erhielt 1962 das Schweizer Bürgerrecht.

Filmografie (Auswahl) 1933: Wie d’Warret würkt 1935: Jä-soo! 1935: Erotik in der Schweiz 1938: Füsilier Wipf 1939: Kriminalkommissar Studer (Wachtmeister Studer) 1940: Fräulein Huser 1940: Die missbrauchten Liebesbriefe 1941: Gilberte de Courgenay 1941: Romeo und Julia auf dem Dorfe 1941: Landammann Stauffacher 1942: Das Gespensterhaus 1942: Der Schuss von der Kanzel 1949: Swiss Tour 1954: Landarzt Dr. Hilfiker heiratet

Literatur Hervé Dumont: Geschichte des Schweizer Films. Spielfilme 1896–1965. Schweizer Filmarchiv / Cinémathèque suisse, Lausanne 1987, ISBN 2-88267-001-X.

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