Georg Ludwig de la Chevallerie (* 2. Oktober 1711Nach Poten 20. Oktober 1711; † 16. Mai 1768 in Lüneburg) war ein großbritannischer und kurfürstlich braunschweig-lüneburgischer Generalmajor, Chef des Kurhannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 11-B sowie Kommandant von Lüneburg.

Er entstammte dem französischen Geschlecht Chevallerie. Seine Vorfahren waren nach der Aufhebung des Edikts von Nantes nach Deutschland geflohen und hatten in Celle Aufnahme gefunden.

Seine Eltern waren der Kur-Braunschweiger Oberstleutnant Georg Friedrich de la Chevallerie und dessen Ehefrau N.N. de la Motte, eine Tochter des Generals Karl (Charles) de la Motte (* 1648; † 12. August 1717). Sein Großvater war der Oberschenk des Fürsten Simeon de la Chevallerie († 2. Februar 1698). Der preußische General Ernst August de la Chevallerie von la Motte war sein Onkel.

Er wurde 1738 Fähnrich im Infanterie-Regiment (Melleville) und wurde 1747 Kapitän (Hauptmann) im Infanterie-Regiment (Horn) und 1749 Major im Infanterie-Regiment (Spöcken). 1757 wurde er dann Oberstleutnant im Infanterie-Regiment (Oberg). Dort wurde er 1756 Oberst und Chef des Regiments; er blieb es bis zu seinem Tode. Für seine Verhalten in der Schlacht bei Wilhelmsthal wurde er am 24. Juni 1762 zum Generalmajor befördert.

Nach dem Krieg wurde er 1763 auch zum Kommandanten von Lüneburg ernannt. Chevallerie starb unverheiratet 1768.

Literatur Fortgesetzte neue genealogisch-historische Nachrichten von den vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den europäischen Höfen zugetragen, Band 8, S. 648, Digitalisat Deutscher Hugenotten-Verein, Geschichtsblätter des Deutschen Hugenotten-Vereins, S. 8 Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 274 Nr. 179 Einzelnachweise

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