mini|Grenztruppenkaserne in Oebisfelde mini|Ehemalige Einsatzstellung am Todesstreifen im Harz (1980) Das Grenzkommando Nord gehörte zu den Grenztruppen der DDR. Stab des Kommandos war Stendal.
Geschichte Das Kommando wurde 1971 zunächst in Kalbe/Milde und Beetzendorf aufgestellt. Nach Fertigstellung der neuen Kasernen in Stendal wurde das Kommando in die Gardelegener Straße verlegt. 1989 begannen Umstrukturierungen mit der Bildung von Grenzbezirkskommandos.
Dem Grenzkommando unterstanden die Grenzregimenter (GR):Bernd-Volker Brahms: Ein letztes Relikt der Grenztruppen, Stendaler Volksstimme, Nr. 87 vom 13. April 2017, S. 16 GR 6 „Hans Kollwitz“ in Schönberg GR 7 in Wittenburg GR 8 „Robert Abshagen“ in Grabow GR 20 „Martin Schwantes“ in Halberstadt GR 21 in Beetzendorf GR 23 „Wilhelm Bahnik“ in Kalbe/Milbe GR 24 „Fritz Heckert“ in Salzwedel GR 25 „Neidhardt von Gneisenau“ in Oschersleben
die Grenz-Ausbildungsregimenter (GAR): GAR 5 „Gustav Sobottka“ in Glöwen GAR 7 „Martin Hoop“ in Halberstadt
sowie die Aufklärungskompanie SIK-25 in Mönchhai bei Halberstadt.
Literatur Werner Neumann: Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.: Gedient von der Ostsee bis zum Harz. Engelsdorfer Verlag ISBN 978-3-96008-966-7
Weblinks
Eintrag zum Grenzkommando Nord auf der privaten Website grenzkommando.de Infos zur Geschichte (Archiv-Link) Suche in der Standortdatenbank des MGFA (z. B. im Feld zur Bezeichnung des Truppenteils „Grenzkompanie“ eingeben)
Einzelnachweise
Kategorie:Organisation (Kalter Krieg) Kategorie:Gegründet 1971