Friedrich Johann von Ledebur (* 21. Mai 1697 auf Schloss Arenshorst bei Osnabrück; † 5. Januar 1758 in Stade) war ein königlich britischer und kur-braunschweig-lüneburgischer Generalmajor sowie Chef des Infanterie-Regiments (Ledebur).

Seine Eltern waren der Drost zu Ravensberg und Geheime preußische Rat Hermann von Ledebur (* 1657; † 25. Mai 1733) und dessen Ehefrau Rosamunde Lucretia von Alvensleben-Exleben. Sein Bruder Ernst Carl (* 1694; † 1763) war Braunschweiger Generalmajor.Anton Fahne, Geschichte der Westphälischen Geschlechter, S. 268

Er war 1729 Kapitän (Hauptmann) der Fußgarde, wurde 1735 Major und 1742 Oberstleutnant. 1748 wurde das I. Bataillon des Regimount Bourdon in ein Regiment gewandelt und der Oberst Leopold von Hohorst zu dessen Chef ernannt. Dieser starb bereits 1748 und so wurde Ledebur dessen Nachfolge. Am 21. Januar 1757 wurde er zum Generalmajor befördert. Er kämpfte als solcher im Siebenjährigen Krieg gegen die Franzosen, erkrankte und starb im Januar 1758 in Stade an einem Schlaganfall.

Literatur Neue genealogisch-historische Nachrichten, Band 51, S. 702 L. von Sichart, e.a. Geschichte der königlich-hannoverschen Armee, Band 3, Teil 1, S. 42 Friedrich von Wissel, Geschichte der Errichtung sämmtlicher Chur-Braunschweig-Lüneburgischen Truppen, S. 837 Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 268 Nr. 141 Einzelnachweise

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