Der Ammelshainer See (auch Moritzsee) ist eine ehemalige für den Autobahnbau benötigte Kiesgrube bei Naunhof im Landkreis Leipzig, die geflutet wurde.
Beschreibung und Lage Der See gehört mit dem Naunhofer See (auch Grillensee) und dem Albrechtshainer See zu den drei Naunhofer Seen. Er liegt im Leipziger Neuseenland, einem Verbund aus teilweise noch entstehenden Badeseen, die aus Tagebaurestlöchern entstehen. Wegen der unmittelbaren Nähe zur A 14 (Anschlussstelle 29, Naunhof) wird der See auch Autobahnsee AmmelshainAutobahnsee Ammelshain, abgerufen am 12. Mai 2014. genannt.
Der Ammelshainer See hat eine Fläche von 53 Hektar bei einer durchschnittlichen Tiefe von dreieinhalb Metern. 2013 testete der ADAC 41 Gewässer in Deutschland auf Badequalität und erklärte den Ammelshainer See mit dem Urteil "Sehr gut" zum Testsieger. vom 23. Juli 2013 in den Muldental Nachrichten, abgerufen am 22. September 2020.
Am See gibt es mehrere Badestellen, einen Surfbereich, Eintrag vom 8. März 2012 im , abgerufen am 22. September 2020., ein Volleyballfeld und eine große Liegewiese.
Sonstiges Der Ammelshainer See ist Austragungsort des jährlich stattfindenden Musikfestivals Waterbeats.
Siehe auch Liste der Gewässer in Sachsen Grüner Ring Leipzig
Literatur Albexander Brock, Förderverein Sächsisches Sportmuseum Leipzig, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig: Leipzig geht baden: vom Pleissestrand zum Neuseenland. Pro Leipzig, 2004, ISBN 3-936508-06-2.
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Einzelnachweise
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